Vinaigrette mit Schwarztee und Orangen

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Wieso abwarten und Tee trinken, wenn du den Tee auch essen kannst?

 

Wasser kochen, Teeblätter zugeben, ziehen lassen – Tee kochen kann jeder, aber wusstest du, dass du aus deinem Conflictfood Bio-Schwarztee auch eine würzige Vinaigrette herstellen kannst? Die einfache und schnelle Zubereitung der Vinaigrette macht eure Salate zu einem fruchtig-würzigen Geschmackserlebnis und zeigt dir, wie vielfältig die Verwendung von Tee sein kann!

Natürlich haben wir die Vinaigrette bereits für dich vorgekostet und wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten:

2 TL Conflictfood Bio-Schwarztee ‚Golden Shan‘
50ml Wasser
5 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe (optional)
Saft einer Orange
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer
Honig oder Agavendicksaft (optional)
Salat deiner Wahl (optional mit Cherrytomaten)
Salatkräuter zum dekorieren (optional)

 

 

Zubereitungszeit:

ca. 10-20 min

 

Portionen:

4 -6 Portionen

Anleitung:

 

Zuerst kochst du 50 ml Wasser auf, lässt deinen Conflictfood Schwarztee ‚Golden Shan‘ in einem Sieb oder in einem Beutel etwa 10 Minuten ziehen und danach abkühlen. Du kannst deinen Tee auch einen Tag früher zubereiten, damit er über Nacht abkühlen kann.Währenddessen presst du die Orange und die Zitrone aus und stellst den Saft zur Seite. Anschließend schneidest du die Schalotten in sehr feine Würfel und stellst diese ebenfalls zur Seite. Falls du Knoblauch magst, kannst du optional eine Zehe zur Vinaigrette geben.Den abgekühlten Tee mischst du nun mit dem Orangensaft und schmeckst das Gemisch mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und optional Honig und Salatkräutern ab. Zum Schluss gibst du die Schalotten und den Knoblauch dazu und fertig ist die Vinaigrette!

Das Conflictfood Team wünscht dir Guten Appetit!

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Wir backen einen Safran-Hefezopf!

Feierst du Ostern?

Im Christlichen Jahreskalender ist Ostern ja eigentlich das wichtigste Fest. An Ostern feiern viele Gläubige den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus.

Aber Ostern ist auch Frühlingsanfang, Brauchtum und vor allem die Zeit traditionsreicher Speisen und ausgiebiger Festtagsessen.

Traditionell wird am Gründonnerstag gerne Grünes gegessen, Karfreitag Fisch und am Karsamstag wird gebacken: Osterfladen, Osterlämmer aus Biskuitteig und der traditionelle Osterzopf, der am Ostersonntag allerorts auf den reich gedeckten Tischen steht.

Die Fastenzeit ist vorüber, üppige und luxuriöse Speisen dürfen wieder gegessen werden – allen voran das kostbarste aller Gewürze: der Safran!

Safran-Hefezopf

Zutaten

 

0,2 g Conflictfood-Safran

¼ l lauwarme Milch

20 g frische Hefe

70 g Zucker

2 Bio-Eier

1 Prise Salz

500 g Mehl

80 g weiche Butter

1 msp. frisches Vanillemark

2-3 el Hagelzucker

 

Zeit 3 Stunden (inkl. Ruhe- und Backzeit)

Rezept für 6 Personen

Safran findest du hier:

Anleitung:

 

Die Safranfäden in 20 ml heißem Wasser einweichen.

Milch und Zucker in eine Schüssel geben, Hefe hineinbröckeln und glatt rühren.

Mehl, 1 Ei, Vanillemark, Salz und Safranwasser dazugeben und mit den Knethaken des Rührgeräts bei niedriger Stufe zum Teig verarbeiten.

Die Butter hinzufügen bei hoher Stufe weiterkneten bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Teig mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort ruhen lassen.

Nach 1 Stunde den Teig kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zugedeckt weitere 20 Minuten gehen lassen.

Ein Backblech mit flüssiger Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben.

Den Teig nochmals durchkneten, in 3 gleiche Portionen teilen, zu Strängen formen und locker zu einem Zopf flechten. Auf das Backblech legen, warm und zugedeckt 40 Minuten gehen lassen.

1 Ei verquirlen, Hefezopf damit bestreichen mit Hagelzucker bestreuen und ab in den Ofen. Bei 180 °C im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene 25 Minuten goldbraun backen. Den Zopf herausnehmen, abkühlen lassen. Pur, mit Butter oder etwas Marmelade genießen –Lecker!

Frohe Ostern und viel Spaß beim Nachbacken !

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Unsere Top 3 Tipps für das mehrfache Aufgiessen von Tee

Einer der größten Vorteile des Trinkens von Tee aus ganzen Teeblättern ist, dass jede Portion Blätter mehrmals aufgegossen werden kann. Durch das ziehen lassen öffnen sich die Teeblätter und der Geschmack kann sich optimal entfalten und wird dadurch intensiver und vielfältiger. Somit erlangen die Teeblätter den besten Geschmack erst durch die zweite oder dritte Infusion.

Wenn du daran gewöhnt bist, Tee aus Teebeuteln zu trinken, mag dir diese mehrfache Verwendung etwas seltsam erscheinen, denn bei Tee aus Teebeuteln ist es unwahrscheinlich, dass ein zweiter oder sogar dritter Aufguss eines gebrauchten Teebeutels viel Aroma ergibt. Dies liegt daran, dass der Tee der in den Beuteln enthalten ist, eine exponiertere Oberfläche hat und dadurch seinen Geschmack schneller und auf einmal freisetzt. Kräutertee aus Beuteln, der nicht aus der Teepflanze Camellia sinensis stammt, besteht in der Regel aus kleineren Blütenblättern oder auch aus gehackten Zutaten wie Blätter oder Wurzeln. Diese Tees sind als ‘tisane’ (Kräutertee) bekannt und sind meist nicht koffeinhaltig, weshalb deren Inhaltsstoffe selten Geschmack für mehr als einen Aufguss abgeben.

Wenn du deine Teebrühfähigkeit verbessern möchtest und mehr Geschmack bei deinem Teetrinken freisetzen möchtest, lohnt es sich, auf ganze Teeblätter umzusteigen. Nur der Tee von Camellia sinensis (z.B. Grüntee oder Schwarztee Blätter) übersteht mehrere Aufgüsse.

 

Nachfolgend haben wir für dich unsere TOP 3 Tipps für das mehrfache Aufbrühen von Tee zusammengestellt – viel Spaß beim ausprobieren:

1. Berücksichtige die vorgesehene Ziehdauer des Tees:

In einem Teebeutel befinden sich normalerweise etwa 1,5-2 Gramm pulverisierter Tee, der in 3-4dl Wasser während einer Ziehdauer von 8-10 Minuten eingeweicht werden soll. Dabei setzt dieser Tee in kürzester Zeit sein volles Aroma frei und kann nicht noch einmal aufgegossen werden.

Wenn du echten Tee aus ganzen Teeblättern ebenfalls so lange ziehen lässt, geben auch diese bereits den grössten Teil ihres Geschmacks in die erste Tasse ab. Da wir aber die Blätter für mehrere Aufgüsse verwenden wollen macht es mehr Sinn, die Blätter nur 2-4 Minuten ziehen zu lassen. Die kürzere Einweichzeit ermöglicht den Teeblättern, bei jedem weiteren Aufguss, ihren Geschmack langsam zu entfalten, wodurch auch die Bitterkeit im Sud verringert wird und der Koffeingehalt abnimmt.

2. warte nicht zu lange zwischen den aufgüssen:

Sobald du die Teeblätter einmal aufgegossen hast passiert mit ihnen etwas ähnliches wie mit gekochtem Gemüse: wenn sie der Luft ausgesetzt sind, verlieren sie allmählich an Aroma und Geschmack. Grüner Tee und Weisser Tee verlieren dadurch am schnellsten ihr Aroma. Deshalb ist es am besten, wenn du gebrauchte Teeblätter zwischen den Infusionen nicht zu lange stehen lässt und sie innerhalb von einem Tag aufbrauchst. Am besten halten sich die Teeblätter im Brühbehälter bei Raumtemperatur. Befindest du dich eher in einer feuchten Klimazone, dann ist es sinnvoller, die Blätter im Kühlschrank aufzubewahren um Schimmel zu vermeiden.

3. Beende dein teetrinken mit einem ‚cold brew‚:

Wenn deine Teeblätter nach mehreren Infusionen immer noch frisch und aromatisch sind, dann empfehlen wir dir die Blätter in einem grossen Glas Wasser oder in einem Krug einzuweichen und über Nacht im Kühlschrank aufzubewahren, um am nächsten Tag einen Eistee zuzubereiten. Die lange, kalte Infusion zieht auch noch den letzten Geschmack aus den Blättern raus, ohne dass dieser bitter wird. Durch diese Methode kannst du sicherstellen, dass du aus jedem Teeblatt das Beste rausgeholt hast.Falls du mal keine Zeit für eine lange Teesitzung hast, kannst du einfach die Menge von Wasser, die Menge an Teeblättern und die Ziehzeit variieren, um das Aroma auf einmal zu extrahieren. Diese Methode eignet sich am besten für qualitativ hochwertige Tees, da Blätter von niedriger Qualität bei dieser Methode bitter werden. Auf unseren Friedenspäckchen findest du jeweils auch Tipps für die perfekte Zubereitung unserer verschiedenen Teesorten.

Unabhängig davon wie viele Tassen Tee du täglich zu dir nimmst, die Flexibilität der Zubereitungsart von losen Blättern lässt dich den perfekten Aufguss machen – viel Spaß beim experimentieren und geniessen!

Hier findest du unsere Tees

Bring die Sonne auf deinen Teller mit diesem leckeren Safran-Orangen-Hummus!

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Keine Lust auf Herbst? Dann bring die Sonne auf deinen Teller zurück, mit unserem leckeren Safran-Orangen-Hummus!

 

Nach dem du unser super einfaches Hummus-Rezept ausprobiert hast, willst du garantiert deinen Hummus nur noch selber machen – das spart nicht nur Geld, sondern du kannst dadurch auch jegliche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker vermeiden!

Hummus ist eine orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen, Sesam Mus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch und Kreuzkümmel. Dieses Grundrezept kannst du nach Lust und Laune ganz nach deinem persönlichen Geschmack anpassen – unsere Variante überzeugt mit einem fruchtig-süßen Safran-Geschmack und passt hervorragend zu frischem Fladenbrot, Falafel oder als Dip zu frischem Gemüse!

Zutaten:

250g Kichererbsen (z.B. aus dem Glas oder 50g getrocknete)
3 EL Tahina (Sesampaste)
1-2 Knoblauchzehen
0,1 g Conflictfood Safran
100 ml frisch gepresster Orangensaft
etwas Zitronensaft
Kreuzkümmel (optional)
Olivenöl (optional)
Salz und Pfeffer
Paprikapulver (zum dekorieren)

 

Zubereitungszeit:

ca. 20-25 min

 

Portionen:

4 Portionen

Anleitung:

 

Falls du getrocknete Kichererbsen verwendest, musst du diese mindestens 12h einweichen, dies machst du am besten über Nacht. Danach lässt du die eingeweichten und abgespülten Kichererbsen in frischem Wasser ca. 1,5 bis 2 Stunden köcheln und gießt sie danach durch ein Sieb. Wenn du nicht so viel Zeit zur Hand hast, kannst du als Alternative auch fertige Kichererbsen aus dem Glas verwenden.Erhitze in einer kleinen Pfanne 100ml frischen Orangensaft und gib eine Prise Conflictfood Safran dazu. Die Mischung lässt du so lange köcheln, bis sich die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert hat. Das ganze lässt du nun abkühlen. Wenn du dir einen intensiveren Safran Geschmack wünschst, kannst du die Safranfäden erst etwas später zum Orangensaft geben und weniger lang köcheln, so gibt der Safran etwas weniger Farbe ab, jedoch bleibt das Safranaroma besser erhalten.Wenn deine Safran-Orangen-Mischung abgekühlt ist, kannst du alle Zutaten zu einer cremigen Masse pürieren. Zum Schluss den Hummus mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben mit Kümmel abschmecken. Kleiner Tipp: Mit Paprikapulver und Olivenöl kannst du deinen Hummus vor dem Servieren schön dekorieren.

Besonders gut schmeckt der Hummus zu frischem Fladenbrot und Oliven – wir sind begeistert!

Das Conflictfood Team wünscht dir Guten Appetit!

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Im Ofen gerösteter und herbstlicher Blumenkohl mit Safran

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Es ist Zeit für geröstete, goldene Blumenkohlröschen!

 

Der Herbst steht mit seiner vollen Farbenpracht vor der Türe und dank unserem edlen Safran kannst du dir die gold-gelbenen Herbstfarben auch auf deinen Teller holen! Das langsame Rösten im Ofen ist eine ultraleichte und schonende Art, diesen herbstlichen Blumenkohl zuzubereiten. Gewürzt mit Ras El Hanout, einer zauberhaften marokkanischen Gewürzmischung und einer Prise Conflictfood Safran wird dieses Gericht garantiert zu einem Gaumenschmaus!

Die glamourösen Gewürze und die Röstmethode machen die goldenen Blumenkohlröschen zu einer perfekten Beilage zu unserem Conflictfood Freekeh und wir konnten nur schwer der Versuchung widerstehen, den gerösteten Blumenkohl nach dem backen direkt vom Blech zu naschen!

Zutaten:

1 großer Blumenkohl (ca. 1,5 kg)
2-3 EL Olivenöl
1 Prise Conflictfood Safran
2-3 EL Balsamico Essig
2 TL Ras el Hanout (oder dein Lieblings-Currypulver)
1-2 TL Paprikapulver
Salz
Pfeffer
Agavendicksaft (optional)
250g Conflictfood Freekeh (nach Packungsbeilage zubereiten)
Petersilie zum dekorieren (optional)

 

 

Zubereitungszeit:

ca. 40 min

 

Portionen:

4 Portionen (mit großem Blumenkohl)

Anleitung:

 

Zuerst gibst du in einer kleinen Schüssel eine Prise Conflictfood Safran zu deinem Olivenöl, damit dein Safran seine schöne Farbe und seinen besonderen Geschmack in das Öl abgeben kann – die Mixtur lässt du nun an einem warmen Ort stehen, z.B. in der Nähe deines Backofens. Danach heizt du schon mal den Backofen auf 200°C vor und belegst ein großes Backblech mit Backpapier.

In der Zwischenzeit kannst du dein Conflictfood Freekeh gemäß der Anleitung in deiner Friedensbox zubereiten und köcheln lassen.Nachdem du den Blumenkohl gewaschen hast, kannst du ihn in kleine Röschen teilen oder versuchen, Streifen zu schneiden. In einer großen Schüssel marinierst du nun die Blumenkohlröschen mit deiner Öl-Safran-Mischung.Jetzt kannst du auch die restlichen Gewürze (Ras el Hanout, Paprika, Salz und Pfeffer), den Balsamico Essig und optional den Agavendicksaft hinzugeben und alles gut mischen. Die Menge der Marinade kannst du je nach größe deines Blumenkohls anpassen.Nachdem du die Marinade gut verteilt hast legst du den Blumenkohl auf das vorbereitete Backblech und überlässt das restliche Kochen deinem Backofen – nach ca. 30 Minuten, mit gelegentlichem wenden, sind die goldgelben Röschen fertig und können zu einer Portion Conflictfood Freekeh genossen werden!

Das Conflictfood Team wünscht dir Guten Appetit!

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Die Safran-Frage: Echt oder gefälscht?

Ein exotisches Gewürz, das fast so viel wert ist wie Gold. Kein Wunder, dass es mehr Betrug mit Safran gibt als mit fast jedem anderen Produkt.

Safran ist das teuerste landwirtschaftliche Produkt der Welt – qualitativ hochwertiger Safran kostet rund 15-20 € pro Gramm, genau so viel wie 25 kg Weizenmehl im gleichen Supermarkt.
Das authentische und kostbare Gewürz Safran ist Teil der Blume Crocus Sativus, allgemein bekannt als der „Safran Krokus“. Safran Krokus wird bis zu 20-30 cm groß und trägt bis zu vier Blüten, jeweils mit drei lebendigen karminroten Narben. Die Griffel und Narben, Fäden genannt, werden gesammelt und getrocknet, um hauptsächlich als Gewürz- und Färbemittel in Lebensmitteln verwendet zu werden. Etwa 200.000 Safranblüten sind notwendig um 1 kg Safrangewürz zu erzeugen. Dieser sehr arbeitsintensive Prozess beantwortet somit die Frage, warum die Produktion dieses Gewürzes so teuer ist.

Natürlich lockt dieser Umstand auch Betrüger, die mit dem Verkauf von gefälschtem Safran ein lukratives Geschäft machen; eine Entwicklung, die man leider schon seit Ewigkeiten beobachten kann.Dabei gibt es verschiedene Arten von Betrug: Entweder man verkauft Produkte, die überhaupt kein Safran sind oder es wird Safran veräußert, der aus einem anderen Land kommt als auf dem Etikett angegeben.

Betrüger verkaufen oft den Saflor (Carthamus tinctorius) als Safran. Saflorblüten sehen denen von Safran sehr ähnlich, jedoch ist es eine Distel-ähnliche Pflanze, deren Blumen gelb-orange sind. Der Geruch von Saflor verrät aber seine Herkunft: er riecht überhaupt nicht wie echter Safran. Außerdem gibt es Kurkuma (Curcuma longa), bekannt als der Safran von Indien, der zur Familie der Zingiberaceae (Ingwer) gehört; aus dem Rhizom der Kurkuma-Pflanze gewinnt man das gelbe Kurkumapulver, ein Gewürz, das in der indischen und asiatischen Küche verwendet wird. Ein weiteres Produkt ist das Curcumin, eine gelbe Substanz, das in der Wäsche- und Chemieindustrie zum Einsatz kommt. Auf keinen Fall sollte Safran jedoch mit dem Colchicum (Colchicum herbstlich) verwechselt werden. Dies ist eine giftige Pflanze, deren Blüten dem Krokus sehr ähnlich sehen.

Eine weitere Möglichkeit der Fälschung besteht darin, den Stigmen der Krokusblume Fragmente von anderen Arten hinzuzufügen. Laien fällt es sehr schwer den Betrug zu erkennen, wenn echter Safran mit falschen vermischt wird.Es gibt jedoch einige Möglichkeiten und Anhaltspunkte, um echten Safran von falschem zu erkennen: Geschmack, Geruch, Aussehen und Preis.

Safran (in Fäden oder gemahlen) schmeckt nie süß. Wenn er dies doch tut, hast du sicherlich eine Fälschung gekauft. Echter Safran hat, auf die Zunge gelegt, einen bitteren und leicht trockenen Geschmack.
Eine weitere Eigenschaft ist das Aroma. Safran hat einen sehr starken Geruch. Während gefälschter Safran fast kein Aroma hat, wird die kleinste Menge an echtem Safran einen charakteristischen und intensiven Geruch haben. Um das Aroma zu identifizieren, musst du zuerst wissen, wie echter Safran riecht. Das echte Safran-Aroma lässt sich als eine Mischung aus Erde, Tabak, Vanille, Honig und salzig süß beschreiben. Merke dir einfach diese Regel: Der Geruch von echtem Safran ist immer süß, der Geschmack aber nie.

Echter Safran hat auch einen besonderes Aussehen: die Färbung ist einzigartig und die Fäden haben ein noch oben hin trichterförmiges Ende. Echter Safran verliert seine ursprüngliche Farbe nicht, wenn er in etwas Wasser gelegt wird. Nur der echte Safran wird seine ursprüngliche Farbe behalten, wenn man den Faden aus dem Wasser nimmt. Der gefälschte wird seine neue Farbe ganz verloren haben und wird nicht mehr gleich aussehen. Das Wasser mit dem reinen Safran wird honiggelb; das des Falschen wird dunkelrot. Wenn du die Safranfäden zwischen nassen Fingern reibst werden deine Finger rot / gold / orangen.

Kaufe niemals gemahlenen Safran. Viel zu oft ist er mit Kurkuma, Paprika und der oben erwähnten Rinde geschnitten. Auch wenn er von einem guten Gewürzhändler verkauft wird, verliert Safranpulver seinen Geschmack deutlich schneller als ganze Fäden.Die vier häufigsten Kennzeichen von gefälschtem Safran somit sind:
1. Geruch: Echter Safran riecht süß.
2: Wenn du ihn zwischen deinen feuchten Fingern reibst, werden die Finger orangen / rot / gelb.
3: Wenn er gemahlen ist, ist er wahrscheinlich falsch.
4: Preis: Wenn der Safran billiger ist als 10 Euro pro Gramm, ist er sehr wahrscheinlich eine Fälschung.

Aber es gibt eine Möglichkeit dir diese Mühen zu ersparen. Schau vorbei in unserem Online-Shop und kaufe den echten, hochwertigen Safran. Dieser ist von kreativen Köchen erprobt, im Labor erfolgreich getestet und von vielen zufriedenen Kundinnen und Kunden empfohlen! Und ganz nebenbei unterstützt du damit auch die Produzentinnen in Afghanistan. 😉

Echten Safran findest du hier:

Grüner Tee einmal anders – erfrischender Cold Brew mit Zitrone

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Heute steht die perfekte Erfrischung im Kühlfach!

Wusstest du, dass du deinen Tee auch eiskalt aufgießen kannst? Cold Brew heißt diese Methode! Du lässt dafür die Teeblätter einfach mehrere Stunden lang im kalten Wasser ziehen. Diese Zubereitung ist sehr schonend und der es entwickelt sich ein ganz besonderer Geschmack. Auch bleiben die Nährstoffe viel besser bewahrt als bei der kochend-heißen Zubereitung. Grüner Tee eignet sich übrigens besonders gut für die Cold Brew Variante.

Die Zubereitung des Cold Brew ist nicht nur denkbar einfach, sondern du kannst deinen Tee auch ganz beliebig mit frischen Früchten, Beeren oder Kräutern aufpimpen!

Wir haben gerade eine spritzig-zitronige Cold Brew Variante mit Grün Tee Silver Shan im Kühlfach. Durch die frischen Limetten und Zitronen ist dieser Aufguss nicht nur super erfrischend und steckt voller Vitamine, sondern hat auch eine entgiftende und energiespendende Wirkung!

Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten:

1,5 Liter Wasser
2 Zitronen
2 Limetten
4 Teelöffel Grüntee Silver Shan
1 grüner Apfel in Scheiben geschnitten (optional)
Etwas Rohrzucker, wenn du es süsser magst
Eiswürfel

 

Zubereitungszeit:

10 Minuten Vorbereitungszeit und mindestens
4h kühl stellen

 

Portionen:

4 Gläser

Anleitung

Beginne damit die Zitronen und Limetten in Scheiben zu schneiden, da du die Früchte mit Schale verwendest ist Bioqualität immer eine gute Wahl.

In einem nächsten Schritt gibst du 4 TL Grün Tee Silver Shan in einen großen, wiederverschließbaren Krug. Bei Bedarf kannst du die losen Teeblätter in Teebeutel füllen oder später beim eingießen ein Sieb verwenden.

Auch die geschnittenen Früchte dürfen sich jetzt zu den Teeblättern gesellen.Jetzt übergießt du deine Mischung mit 1,5 Liter Wasser. Wenn du es süßer magst kannst du jetzt noch etwas Rohrzucker zugeben. Die Mischung kann nun für mindestens 4h oder auch über Nacht in den Kühlschrank, damit sie richtig lange ziehen kann.Nach dem sich alles vermischen konnte, kannst du vor dem Trinken noch einen grünen Apfel zur Mischung zugeben und für extra Frische deinen Cold Brew mit Eiswürfeln und wiederverwendbaren Trinkhalmen anrichten.

Wusstest du, dass du ganz einfach deine Mischung mehrfach mit kaltem Wasser aufgießen kannst? Dazu füllst du deinen Cold Brew Mix einfach wieder mit kaltem Wasser auf und lässt ihn erneut ziehen, diese Methode der «Multiple Infusion» kannst du bis zu 3 Mal wiederholen, bevor deine Mischung zu schwach oder bitter wird.

Das Conflictfood Team wünscht dir ‚Prost‘!

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Hallo Frühling – Wir kochen Spargel und Freekeh!

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Spargel und Spinat haben endlich wieder Saison!

 

Heute haben wir diesen Hunger auf Spargel und haben darum dieses super leckere und frühlingshafte Freekeh-Rezept mit frischem Spargel und Spinat ausprobiert! Wusstest du, dass saisonale Obst- und Gemüsesorten durch den verkürzten Transportweg weniger Vitamine und Nährstoffe verlieren und auch viel leckerer und frischer sind? Dadurch tust du nicht nur der Umwelt was gutes, sondern auch deiner Gesundheit. Außerdem kannst du dich von den jeweiligen saisonalen Sorten inspirieren lassen um etwas Abwechslung in deinen Kochalltag zu bringen, eine gute Übersicht bietet z.B. der WWF-Saisonkalender.

Zutaten:

Olivenöl
Salz
Pfeffer
Paprika
1 große Zwiebel (optional Lauchzwiebeln)
2 Knoblauchzehen
800ml Gemüsebrühe
250g Freekeh
1 Bund regionaler grüner Spargel
½ Zitrone
100g Babyspinat
Cherry Tomaten (optional)
Granatapfelkerne (optional)
Petersilie (optional)

 

Zubereitungszeit:

40 – 50 min

 

Portionen:

2 grosse Portionen

Anleitung:

 

Zuerst bereitest du alle Zutaten vor, dazu schneidest du die Zwiebel klein, bereitest die Gemüsebrühe vor und heizt schon mal den Backofen auf 220°C vor. Nachdem du den Spinat und den Spargel gewaschen hast, kannst du das untere Drittel der Spargelstangen schälen und die Stielenden abschneiden. Den Spargel kannst du nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und dem Saft einer halben Zitrone marinieren. Optional kannst du noch eine Handvoll Cherry Tomaten vierteln.

Erhitze nun etwas Olivenöl in einem Topf und dünste die Zwiebeln darin glasig, aber nicht golden. Nach etwa 8 Minuten kannst du den Knoblauch dazu pressen und weiter andünsten.Wenn Zwiebel und Knoblauch glasig sind, rührst du nun das Freekeh unter die Zwiebeln und fügst optional die Cherry Tomaten dazu. Unter stetigem Rühren gibst du nun etwas Gemüsebrühe dazu – am besten eine Kelle nach der anderen. Bis das Freekeh die Brühe absorbiert hat, dauert es etwa 30 min, bei Bedarf kannst du auch noch mehr Brühe hinzugeben – wichtig ist, dass du dein Freekeh stetig rührst.

Während dieser Zeit können die Spargeln in den vorgeheizten Backofen.Nach etwa 30 min kannst du erneut ein wenig Wasser zu deinem Freekeh geben (optional auch noch etwas Petersilie) und das Ganze weitere 10 Minuten bei geschlossenem Deckel weiterköcheln lassen.Zum Schuss gibst du den frischen Babyspinat dazu und mixt ihn sorgfältig unter das Freekeh bis er warm und etwas zusammengefallen ist. Jetzt kannst du alles mit Salz, Pfeffer und dem restlichen Zitronensaft abschmecken und den Spargel aus dem Ofen holen.Nun gibst du das Freekeh auf einen Teller, platzierst einige Spargeln obendrauf und dekorierst dein Gericht optional mit Granatapfelkernen, Cherrytomaten und Petersilie.

Das Conflictfood Team wünscht dir Guten Appetit!

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Schoko-Freekies

Freekies – Cookies‘ crispy cousin!

 

Es ist wieder soweit! Das Wochenende naht und Freekeh-Friday steht vor der Tür! Der perfekte Tag sich dem grauen und trüben Herbstwetter entgegen zu setzen und es sich mit einem warmen Tee unter einer kuscheligen Decke gemütlich zu machen. Und das Topping oben drauf: Schoko-Freekies!

Und das ist alles was du für deinen gemütlichen Herbsttag brauchst:

 

500 g Mehl

½ TL   Natron

230 g Butter

115 g Rohrzucker

230 g braunen Zucker

1 Prise Salz

2 TL  Vanilleextrakt

2 (große) Eier

150 g Freekeh

300 g Schokosplitter

300 g Preiselbeeren

Anleitung:

 

Als erstes heizen wir den Ofen auf 200 Grad vor und beginnen mit der Vorbereitung des Freekehs. Das Freekeh kurz mit etwas Wasser abspülen und etwa 13 Minuten lang kochen lassen, damit wir es am Ende einfach nur noch hinzugeben müssen.

 

Mach dich auf die Suche nach der größten Schüssel in der Küche, nimm den Mixer in die Hand und gib den ganzen Zucker mit der Butter in die Schüssel.  Es ist wichtig den Zucker schmelzen zu lassen und gut mit der Butter zu verrühren. Der braune Zucker ist das Geheimrezept für einen schönen weichen Cookie! Der Zuckersirup den er enthält macht’s möglich! Sobald das erledigt ist, kommen noch ein Ei und Vanilleextrakt dazu.

 

Und weiter geht’s! Das Mehl kommt in eine separate Schüssel und Natron und Salz werden langsam untergehoben. Das Ganze wird dann zu dem Teig dazugegeben und verrührt bis daraus eine gleichmäßige Masse entsteht – und nicht länger. Wird das Mehl zu lange gerührt, wird der Teig schnell zäh.Jetzt kommt das Freekeh ins Spiel. Gib das gekochte Freekeh zusammen mit den Schokosplittern und den Cranberries zu dem Teig dazu. Tob dich aus! Schokosplitter und Preiselbeeren einfach nach belieben dazu geben.

Zum Schluss noch den Teig in kleinen Portionen auf dem Backblech mit Backpapier verteilen. Jetzt heißt es nur noch zuzusehen, wie deine köstlichen Schoko-Freekies gold und knusprig werden – und das in nur 10-15 Minuten.

 

PS: Conflictfood warnt eindringlich davor die Schoko-Freekies offen stehen zu lassen. Es besteht die große Gefahr, dass deine Mitbewohner sie vor dir genießen – und zwar alle.

The team from Conflictfood wishes you Guten Appetit!

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Safran wächst in Deutschland?

Ein Beitrag unseres Gastautors Benedikt Radloff

Das edle Gewürz Safran hat bekanntlich seinen Ursprung in Zentralasien. Aber wer hätte das gedacht: Auch in Deutschland wird Safran angebaut. Mittlerweile gibt es in ganz Deutschland etwa 12 Safranbauern. Einer von ihnen ist Boris Kunert, der das „Rote Gold“ auf einem Feld im beschaulichen Stolpen in der Nähe von Dresden kultiviert.

Überraschenderweise hat der Anbau hier sogar Tradition: Bis ins 16. Jahrhundert erblühte die Knollenpflanze, Crocus Sativus mit lateinischem Namen, auf den Äckern im Leipziger Umland. Bereits der sächsische Geschichtsschreibers Peter von Weiße berichtete von Safran südlich von Leipzig und in der Region zwischen Meißen sowie Dresden.

Originaltext Peter von Weiße, Meißnische Berg und Landchronik 1580

Wagemutig hat es sich der landwirtschaftliche Quereinsteiger Boris Kunert zur Aufgabe gemacht das dunkelrote Edelgewürz auf sächsischen Feldern zu kultivieren. Der ehemalige Journalist wurde bei Recherchen in Frankreich auf das weltweit bekannte Edelgewürz aufmerksam und war sofort angetan:

„Mich hat der Safran von da an einfach fasziniert. als ich herausfand, dass er unter anderem in österreich und der schweiz gedeiht, war ich überzeugt davon, dass es in sachsen auch funktioniert“

Man könnte meinen, dass Sachsen nicht die idealen klimatischen Bedingungen für den Safrananbau bietet, denn bekanntermaßen findet man die Kulturpflanze eher im vorderasiatischen Raum. Doch bestärkt durch den Klimawandel, bietet das Anbaugebiet in der Lausitz gute Wachstumsbedingungen: Die optimalen trocken, kontinentalen Klimaverhältnisse lassen das Krokusgewächs gedeihen.

Von anderen Bauern stets belächelt wagte er nach einer ersten Testphase im eigenen Garten 2014 den entscheidenden Schritt: Der Safranpionier beförderte auf einer Fläche von mehreren tausend Quadratmetern 30.000 Knollen des Safrangewächses in die Erde und siehe da, bereits im darauffolgenden Herbst trug sein wagemutiges Unterfangen Früchte. Zwischen 400 und 800 Gramm werden jedes Jahr eingebracht.

Genau wie in Afghanistan ist auch die Ernte in Deutschland mühevolle Handarbeit. Zunächst muss die violette Blüte gepflückt werden, bevor Kunert und seine Freundin die fragilen Safranfäden herauszupfen können. Anschließend werden die tiefroten Fäden behutsam im eigenen Ofen getrocknet bis der Safran das optimale Aroma entfaltet hat.

Hast du Lust auf einen Geschmackstest bekommen? Probiere doch mal die beiden köstlichen Safranvarianten unterschiedlicher Herkunft aus!

Viel Freude beim Vergleichen!

Erhältlich ist der Safran aus Sachsen hier.

Conflictfood Safran aus Afghanistan erhältst du hier.

Weitere Safranprodukte

Herkunft des Safrans

Wie der Safran nach Afghanistan kam

 

Der größte Produzent von Safran ist das afghanische Nachbarland, der Iran. Er beliefert über 90% des Weltmarktes, Mashad ist das Zentrum des Safrananbaues. In den Zeiten des Krieges gegen die russische Besatzungsmacht mussten Millionen Afghanen in den Iran fliehen. Viele fingen an bei Bauern zu arbeiten und sie erlernten dort den Anbau und die Kultivierung von Safran. Zum Teil kehrten die Familien zurück in ihre Heimat. Sie brachten Safran-Knollen mit und sie begannen das neue erworbene Wissen anzuwenden. NGOs wurden auf diese Entwicklungen aufmerksam und entdeckten die Möglichkeiten, dass gerade in ländlichen Gebieten der Safran eine echte und einträgliche Alternative bot und sogar das Potenzial hat den bislang großflächigen Opiumanbau vollständig zu ersetzen. Safran ist der beste Ersatz für Opium, weil er ähnlich hohe Erträge abwirft und einen ebenso guten Markt hat. Nach Abzug der Sowjetarmee und dem Fall des Taliban-Regimes, förderten unterschiedliche Organisationen Kleinbauern in ihrem Bestreben, weg vom Opium- hin zum Safrananbau. Sie wurden weiter geschult, ausgebildet und erhielten einen fundierten Einblick angefangen von dem Anbau über die Ernte bis hin zur Verarbeitung.

Chorasan – Die Perle des Ostens

 

Die antike Stadt Herat, im heutigen Afghanistan, befindet sich auf der ehemaligen Route der legendären Seidenstraße. Aber Herat hatte in seiner langen Geschichte auch noch andere Namen, man nannte die Stadt auch “das Florenz Asiens”. Sie war Teil des altpersischen Reichs und ein Zentrum für Handel, Kunst und Kultur. Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde ein neues Königreich ausgerufen und die ganze Region, Herat, Mashad und einige kleinere Städte, wurden zu “Khorasan”, der “Perle des Ostens”. Über Herat und seine Schätze erfahrt ihr demnächst mehr aber nun zurück zum Safran.

Es erklären sich jetzt die vielen Gemeinsamkeiten sprachlicher aber auch geisteswissenschaftlicher Natur auf beiden Seiten der afghanisch-iranischen Grenze. Doch die Verbindung zum Iran ist nicht nur kulturhistorisch, sondern auch ökologisch zu betrachten. Herat bietet die gleich guten Vorrausetzungen was Boden, Wasser und Klima anbetreffen wie Mashad, was keine vier Autostunden entfernt liegt. Der Safran aus der Provinz Herat hat eine hohe Qualität und der aus dem Ghorian-Distrikt soll sogar weltweit der Beste sein.

Safran aus Herat

 

Im Jahr 2008 haben sich einige Agraringenieure mit Safran-Bauern zusammengetan und ein gemeinsames Ziel definiert: Die Kultivierung von Safran! Unser Kontakt vor Ort ist die deutsche NGO Help- Hilfe zur Selbsthilfe e.V. und diese hat uns mit Agrarwissenschaftler der Universität in Herat zusammengebracht. Ihr Fachgebiet ist der ökologische Anbau von Safran. Ein Team der Uni berät nun die Kleinbauern in ihrer Tätigkeit und unterstützt diese in Fragen der Agrarkunde. 

Help e.V. forscht und arbeitet ebenso am Thema Safran als wirtschaftlicher Impulsgeber für strukturschwache Regionen in Afghanistan. Wir von Conflictfood pflegen einen engen Kontakt zu Help e.V. und haben von diesem wunderbaren Projekt erfahren und sind froh und dankbar, es fördern zu dürfen.

Frauenpower

 

Conflictfood hat sich für euch auf die Suche nach dem „Roten Gold“ gemacht und fand diesen auf dem Feld eines Frauenkollektives, westlich von Herat. In unserem nächsten Beitrag lernt ihr die Gruppe starker, afghanischer Frauen kennen, die ihr selbstverwaltetes Kollektiv gegründet haben!

Mehr lesen über Afghanistan

Freekeh Suppe – herzerwärmend und geschmackvoll

Lass uns Freekeh Suppe kochen!

 

Was für ein Eiszapfenwetter!!! Wir kennen aber das perfekte Rezept für solche Tage: Eine herzerwärmende Freekeh-Suppe. Die Suppe ist reich an Geschmack, Wärme und vielen verschiedenen Gewürzen! Um heute Abend schön warm zu bleiben, musst du nur diese Schritte befolgen:

Zutaten:

 

3 Knoblauchzehen

1 Zwiebel

1 rote Paprikaschote

1 große Tomate

200g Conflictfood Freekeh

½ Strauß Petersilie

½ Bund Pfefferminze

1 Zimtstange oder 1 Teelöffel Zimt

1 Teelöffel Kurkuma

Eine Prise Muskat

2 Esslöffel Apfelessig

2 Esslöffel Agavendicksaft

1 Esslöffel Salz

1 Liter Wasser

2 Esslöffel Rapsöl

Anleitung:

 

Erhitze den Kochtopf mit 2 Esslöffel Rapsöl. Währenddessen zerkleinerst du die Knoblauchzehen, indem du sie mit der Seite deines Messers zerdrückst. Die Knoblauchzehen werden kurz im Rapsöl angebraten bevor die fein geschnittenen Zwiebeln dazu kommen. Sobald die Zwiebeln weich sind, gibst du noch etwas Pfeffer, Tomate und den Mix aus fein geschnittener Petersilie und Minze hinzu.Zu dieser Mischung gibst du nach und nach das Freekeh hinein. Das Freekeh solltest du vorher einmal grob durchspülen und auf eine helle Oberfläche schütten. Manchmal enthält es kleine Steinchen, die während der Ernte und der Produktion nicht zu vermeiden sind. Bevor man also das Kochen mit Freekeh beginnt, kurz einmal genau hinschauen! Als nächstes kommen Zimt, Kurkuma und Muskat zu dem Freekeh und dem gebratenen Gemüse. Das Ganze muss nun ordentlich verrührt werden, bis das Gemüse und das Freekeh das Aroma in sich aufgenommen haben. Lass es dafür ein paar Minuten ruhig stehen.Jetzt geht es an die Flüssigkeit für unsere Suppe. Zu unserem Mix kommen also Apfelessig, Salz und Agavendicksaft hinzu. Um das ganze zu versüßen, kannst du auch noch etwas Zucker oder regionalen Honig dazugeben. Gib zum Schluss noch etwa 1 Liter Wasser in den Kochtopf bis es aufkocht und lass es dann bei niedriger Temperatur etwa 15 Minuten weiter kochen, wenn du bereits gemahlenen Freekeh verwendest. Falls nicht, lass es etwa 30-40 Minuten köcheln.

 

Und fertig ist deine köstliche Freekeh Suppe! Genieß diese geschmacksintensive Suppe, mit seinen exotischen Gewürzen!

 

Noch mehr leckere Freekeh-Rezepte gibt es übriges in unserem gratis Freekeh-Kochbuch.

 

Viel Spaß beim Nachkochen!

Das Team von Conflictfood wünscht Guten Appetit!

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Safran zur Sonnenwende

Safran ist auf der ganzen Welt beliebt und begehrt. Während den Tagen um den 13. Dezember, sind besonders unsere Nachbarn im hohen Norden ganz verrückt auf die Königin der Gewürze! In allen Küchen in Dänemark, Norwegen und ganz besonders in Schweden duftet es dann nach feinem Safran, denn man feiert das Luciafest. Der Feiertag hat laut einer Geschichte seinen Ursprung in der Wintersonnenwende, um am kürzesten Tag des Jahres Licht in die Dunkelheit zu bringen.

Seit der Einführung des Gregorianischen Kalenders begehen wir die Wintersonnenwende eine Woche später, das Fest zu Ehren von St. Lucia ist aber noch mittelalterlichen Traditionen verhaftet und wird an dem ursprünglichen Kalendertag zelebriert.

Wie sieht ein typischer Lucia-Tag in Schweden aus?

 

Dieser besondere Tag in Schweden beginnt bereits in aller Frühe: Überall im Land sieht man die Heilige Lucia mit einem weißen Gewand und einem Kerzenkranz auf dem Haar, begleitet von einer weiteren Schaar in weißen Gewändern und Kerzenlicht die Straßen entlang laufen. Das köstliche Safrangebäck spielt dabei eine zentrale Rolle und darf bei diesem Ereignis nicht fehlen. Ab dem 13. Dezember sind über all im Land Lussekatter zu finden. Lussekatter – oder auch das Luciagebäck – ein schwedisches Safrangebäck, welches traditionell am 13. Dezember zu St. Lucia zubereitet wird. Der Safran als zentrale Zutat gibt dem Gebäck die typische goldgelbe Farbe und sorgt für den mollig-blumigen Geschmack.

Der traditionelle „Julgaten“

 

Die traditionelle Form des Backwerks ist der „Julgaten“. Dafür wird der Teigstrang an den Enden in entgegengesetzter Richtung aufgerollt, so dass er einem „S“ ähnelt. Dann wird in die Mitte jeder Schnecke eine Rosine gesetzt.

Jedes Jahr wird in Schweden für dieses Gebäck massenweise Safran gekauft – so viel dass der Iran seine Safranpreise teilweise sogar verdoppelte! Aber keine Sorge – unser Preis für feinsten Safran aus Afghanistan bleibt konstant, damit wir bei all dem Weihnachtsstress die Zeit gemeinsam bei leckerem Gebäck und die Wintersonnenstrahlen genießen können!

Zutaten

 

150 g Butter

0,2 – 0,5 g Conflictfood Safran (Fäden)

50 ml Milch

1 Prise Salz

125 g Zucker

50 g Hefe

850 g Mehl

1/2 Tasse gewaschene Rosinen

1/2 Tasse gehackte Mandeln

Anleitung:

 

Erwärme die Milch leicht und beginne damit die Butter langsam zu zerlassen. Ist die Milch leicht erhitzt, verteile sie auf zwei verschiedene Gefäße. In das eine Gefäß gibst du den gemörserten Safran mit einer Prise Zucker und rührst diese Mischung um.

Als nächstes benötigst du die Hefte, die du am besten zerkleinert in eine Rührschüssel gibst. Unter ständigem Rühren wird nun das zweite Gefäß mit der erwärmten Milch dazugegeben bis die Hefe gelöst ist. Die zerlassene Butter wird nun zusammen mit der Safranlösung dazu geben – und nun fleißig weiter rühren. Als nächsten Schritt Zucker und Salz unterrühren und Mehl dazugeben.

Nun muss der Teig gut durchgeknetet werden bis er Blasen wirft und sich gut vom Schüsselrand lösen lässt. Jetzt nur noch nach Belieben Mandeln und Rosinen dazu geben und den Teig etwa 45 Minuten im warmen Ofen stehen lassen. Bevor du damit beginnst, den Teig zu langen Stangen zu rollen, ein letztes mal gut durchkneten! Als nächstes müssen die Stangen nur noch zu einem „S“ geformt werden. Um die typische, schwedische Lussekatterform zu bekommen, einfach zwei „S“ kreuzweise aufeinander legen und die Enden zusammendrücken. Fast fertig!Ein paar Rosinen oben drauf, geschlagenes Eigelb drauf pinseln und schon kann das köstliche Gebäck in den Ofen, am besten auf einem eingefetteten mit Mehl bestäubten Backblech. Bei 225 – 240 Grad etwa 7-10 Minuten backen lassen und fertig ist das leckere Safrangebäck! Fein nach schwedischer Art am besten mit einem warmen Kaffee oder Milch servieren!

Lass es dir schmecken und genieße deine kurze Pause von all dem besinnlichen Weihnachtstrubel! Das Team von Conflictfood wünscht dir ein schönes Lucia-Fest!

Das Team von Conflictfood wünscht Guten Appetit!

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Freesotto

Wie vielseitig Risotto sein kann hat bereits unser erstes Rezept für Safran-Risotto gezeigt. Nun wollen wir euch eine neue Variante vorstellen. Diesmal ersetzen wir den Risottoreis mit unserem besonderen Bio-Freekeh aus Palästina, das ihr  in unserem Onlineshop erwerben könnt. Des rauchige Geschmack des Korns verleiht dem Gericht nämlich eine ganz besondere Note.

Zubereitung: 35 Minuten

Portionen: 4

Zutaten

 

250 g Conflictfood Freekeh

2-3 Zwiebeln

250 g Champignons

½ Bund Petersilie

150 ml Gemüsebrühe

50 g Butter

Olivenöl

Frisch geriebener Parmesan

Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Anleitung:

 

Einen Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Eine Prise Salz, einen Spritzer Olivenöl und das Freekeh dazugeben und weitere 25 Minuten kochen. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in eine heiße Pfanne mit Olivenöl geben. Die grob geschnittenen Champignons hinzufügen und alles andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das gekochte Freekeh und fein gehackte Petersilie unterheben. Bei ständigem Rühren nach und nach die Gemüsebrühe dazugeben, bis die Konsistenz cremig wird. Eine Flocke Butter und etwas frisch geriebener Parmesan unterziehen. Für ein veganes Gericht kannst du diese Zutaten einfach weglassen. Das Gericht mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken: Fertig!

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Snack Attack: Safran–Popcorn

Im Kino ist der gepoppte Mais ohnehin unverzichtbar, seit ein-zwei Jahren knallt es aber auch öfter in den deutschen Küchen. Popcorn ist der neue Snack-Trend! Liegt es an den vielen Geschmacksvarianten, am fehlenden Gluten oder am charmanten Geräusch in der Pfanne? Wir wissen es auch nicht so genau. Auch die Frage, ob süß oder salzig, spaltet das Conflictfood Team. Bei dieser Frage hat sich vermutlich schon so manches Paar beim Kinobesuch verkracht.

Und du: Bist du Team Salz oder Team Zucker?

Für beide Varianten gilt: Frisch gepoppt ist schon mal die halbe Miete. Und mit Safran, der Königin der Gewürze, wird jeder Puffmais zur Hammer-Snack-Attack!

Zutaten:

 

Eine Handvoll Popcorn-Mais
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Olivenöl oder Butter
2 TL Puderzucker oder 1 TL Salz
0,1 Gramm Conflictfood Safran, fein gemörsert oder klitzeklein gehackt
1 großer Topf mit passendem Deckel, auch ein Wok eignet sich gut

 

Zubereitungszeit:

10 Minuten

 

Portionen:

2

Anleitung:

 

Die Maiskörner gut mit dem Sonnenblumenöl vermischen, flach und gleichmäßig auf dem Boden eines großen Topfes verteilen. Eine Schicht Körner genügt! Rechtzeitig den Deckel drauf, denn gleich geht es los: Ping! Peng! Popp!

Bewege den Topf gut durch, bis das Poppen langsam nachlässt und aufgehört hat. Nun hebe flink den Deckel auf und gib alle Gewürze und Öl/Butter dazu. Drücke den Decken wieder drauf und schüttle und wackle mit dem Topf, bis du das Gefühl hast, dass jedes gepuffte Korn mit der Gewürzmischung ordentlich eingekleidet wurde.

Hebe nun die herrlich goldfarbenen Popcorn aus dem Topf in eine Schüssel. Sortiere eventuell nicht aufgeplatzte Maiskörner aus, diese sammeln sich alle am Boden deines Topfes.

Fertig ist deine Snack-Attack!

 

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Taboulé mit Freekeh

Wer kennt es nicht? Man kommt müde und erschöpft von der Arbeit nach Hause, der Heißhunger raubt einem den letzten Nerv und die Lust für’s Kochen will sich so gar nicht einstellen. Da haben wir was für euch! Warum nicht einfach am Vortag entspannt einen köstlichen Freekeh Taboulé Salat zubereiten, der sich gut aufbewahren lässt und beispielsweise auch noch am nächsten Tag in der Mittagspause genossen werden kann.

Zutaten

 

250 g Freekeh

1 Salatgurke

2 Tomaten

1 rote Paprika

2 Schalotten

1 großen Bund frische, glatte Petersilie

1 Bund frische Minze

2 TL Olivenöl

1 Zitrone

Salz & frisch gemahlener Pfeffer

 

Zubereitung:

30 Minuten

Portionen:

4 Portionen

Anleitung:

 

Das Freekeh in Wasser mit einer Prise Salz im Topf zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und das restliche Wasser abgießen. Jetzt geht es ans Gemüse schnippeln: Gurke, Tomaten, Paprika und Schalotten in kleine Würfel schneiden sowie Petersilie und Minze sehr fein hacken. Anschließend alle Zutaten in einer großen Schale mit dem Freekeh vermengen. Den Salat mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig zum Genießen!

Tipp: Der Salat lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann also am Vortag zubereitet werden. Dadurch entfalten sich die Aromen gut!

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Fabelhaftes Freekeh Frühstück

Egal ob Frühaufsteher oder Langschläfer, der richtige Start in den Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück, das uns viel Energie liefert. Dabei sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Garniere das Frühstück mit allem Obst, Beeren und Nüssen, die dein Kühlschrank und dein Küchenschrank so hergeben. Besser kann der Tag doch gar nicht anfangen.

Zubereitung:

40 Minuten

Portionen:

4 Portionen

Zutaten

 

250 g Freekeh

1 l Mandelmilch

1 TL Zimt

2 EL Honig oder Ahornsirup

 

Toppings, so bunt wie möglich:

Banane/Apfel/Birne/Trauben/Pfirsich

Beeren

Nüsse/Rosinen

Kokosnuss

Anleitung:

 

Lass Freekeh, Mandelmilch und Zimt in einem großen Topf kurz aufkochen. Die Hitze anschließend reduzieren und weiter 25 Minuten köcheln lassen, bis die Konsistenz einen Brei ergibt. Rühre dabei gelegentlich um, damit keine Haut entsteht und das Freekeh nicht am Topfboden festklebt. Mit etwas Honig nach Belieben süßen und weitere 5 Minuten ziehen lassen. Das Freekeh-Frühstück kann warm oder kalt genossen werden. Bei den Toppings kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen. Obst der Saison, Beeren oder Nüsse bieten sich besonders gut an und geben dem Frühstück deine ganz persönliche Note.

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Freekeh–Fruchtsalat

Jetzt ganz neu in unserem Onlineshop erhältlich, ist es an der Zeit Freekeh mit kreativen Ideen in unsere alltägliche Küche einzubauen. Das gelingt uns heute mit der Zubereitung eines fruchtig frischen Freekeh-Mango-Salats, der unsere Vorfreude auf den Sommer und seine warmen Temperaturen weckt.

Zutaten

 

200 g Freekeh

2 EL Rohrzucker

1 Mango

100 g Walnüsse

50 g Honig

1 Zitrone

50 g Rosinen

1 TL Zimt

1 Prise Salz

 

Zubereitung:

40 Minuten

 

Portionen:

4

Anleitung:

 

Zuerst gibst du das Freekeh in einen Topf mit Wasser und lässt es 30 Minuten kochen. Den Rohrzucker mit 200 ml lauwarmen Wasser vermengen, bis er sich auflöst. Freekeh absieben, Zuckerwasser darübergeben und ein paar Minuten einweichen lassen. Die überschüssige Flüssigkeit abgießen. Die Mango in kleine Stücke schneiden und die Walnüsse grob zerhacken. Anschließend die Zutaten dem Freekeh unterheben. Den Salat zum Schluss mit Honig, Zitronensaft, Zimt und einer Prise Salz verfeinern. Fertig!

 

Wer es noch fruchtiger haben will oder vielleicht anderes Obst der Saison zur Hand hat, kann seinem Salat natürlich auch noch einen persönlichen Feinschliff verpassen. Ob Äpfel oder Birnen für eine süßliche Variante oder Grapefruit, Granatapfel, Kiwi und Limette für eine frisch-säuerliche Version, lasst euch inspirieren und experimentiert mit allem, was euch einfällt. Es soll ja schließlich bunt werden!

Unser Conflictfood Freekeh gibt es hier

Fasten & Gesundheit

Kunstwerk von Daniel Spoerri

Eine Exkursion in die Welt des Fastens

Detox und Entschlackung sind Begriffe, über die man zur Zeit häufig stolpert. Das Fasten scheint für viele Menschen, gerade hier im Westen, immer mehr in Mode zu kommen. Sogar die Linderung von diversen chronischen Krankheiten wird dem Fasten zugesprochen, sodass viele Heilpraktiker und Ärzte dem Ganzen sehr positiv gegenüber stehen.

Seinen Körper zu entgiften und sich von alten Essgewohnheiten zu verabschieden ist aber keineswegs neu. Fasten ist ein uraltes Ritual der verschiedensten Religionen und naturheilkundliche Therapieform zugleich.

Was hat das Fasten mit den großen Religionen dieser Welt zu tun? Und wie wird das Fasten aus medizinischer Sicht betrachtet? Hat es auch Auswirkungen auf die Psyche? Eine kleine Exkursion in die Welt des Fastens soll hier ein wenig Klarheit bringen.

Fasten in den verschiedenen Religionen

 

Fasten ist tatsächlich ein fester Bestandteil der meisten Religionen. Der Gläubige soll sich durch das Fasten wieder mehr auf seinen Glauben konzentrieren und Gott näherkommen. Alle großen Religionsstifter haben eine Phase des Verzichts erfahren. Mohammed fastete, bevor ihm der Koran offenbart wurde, Moses stieg auf den Berg Sinai und fastete 40 Tage, bevor er Gottes Wort empfing, und Jesus zog sich vor seinem öffentlichen Wirken 40 Tage zum Fasten in die Wüste zurück.

Christentum

 

Bei den Christen dauert die Fasten- oder Passionszeit von Aschermittwoch bis Karfreitag. In diesen 40 Tagen soll sich der Mensch durch Enthaltsamkeit neu besinnen, Buße tun und die Nähe zu Gott suchen. Christen denken in der Fastenzeit besonders über ihren Glauben und über ihre Lebensweise nach. Sie überlegen, was sie künftig besser machen können und wie sie anderen Menschen helfen können, denen es schlechter geht als ihnen selbst.

Es gibt heute keine strengen Regeln mehr bzw. sind diese regional recht unterschiedlich. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob und wie er die Fastenzeit gestalten will. Seit Jahren ruft z.B. die evangelische Kirche zu ihrer Aktion „7 Wochen ohne“ auf. Egal ob sieben Wochen ohne Fleisch, Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten oder Fernsehen, die Menschen sollen die Zeit nutzen, ihren Lebensstil zu überdenken und neue Perspektiven zu finden.

Gernot, der Mit-Gründer von Conflictfood, hat 7 Wochen gefastet. Wir fragen nach:

Wie hast du gefastet?
Der Plan war, 7 Wochen auf Alkohol und Zucker zu verzichten.
Ist es dir gelungen?
Auf Alkohol zu verzichten, fiel mir leicht. Beim Zucker war ich anfangs sehr streng, ich habe sogar auf versteckten Zucker in Joghurts und dergleichen verzichtet. Leider habe ich bereits nach wenigen Tagen wieder aufgegeben und Zucker war schnell wieder auf meinem Speiseplan.
Warum hast du gefastet?
In meiner Kindheit war es üblich, kurz vor Ostern auf Fleisch und Alkohol zu verzichten. Ich wollte aber vor allem ausprobieren, ob ich mir ein Ziel stecken und fokussiert darauf hinarbeiten kann. Gelungen ist es dieses Jahr aber leider nur teilweise, ich versuche es aber bestimmt wieder.

Islam

Im Islam ist das Fasten ein göttliches Gebot, eine der fünf Säulen dieser Religion. Gefastet wird im Ramadan, dem neunten Monat des islamischen Mondjahres. Das Fasten hat den Charakter einer Bußübung. Die Seele soll gereinigt und geläutert, die Beziehung zu Gott und den Mitmenschen gefestigt werden.

30 Tage lang dürfen Muslime in dieser Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang nicht essen, trinken oder rauchen. Auch der Geschlechtsverkehr ist untersagt. Das abendliche Fastenbrechen findet in größeren Gruppen statt, so hat der Ramadan einen stark familiären und gemeinschaftsfördernden Charakter. Auch Gastfreundschaft und großzügige Spenden für die Armen sind während des Ramadans von großer Bedeutung. Die 30 Tage dienen auch der Reflexion: Man reflektiert die vergangenen 11 Monate versucht sich in mehr Achtsamkeit.

Salem, der Mit-Gründer von Conflictfood, fastet seit vielen Jahren im Monat Ramadan. Wir fragen nach:

Wie fastest du?
Ich faste jedes Jahr für 30 Tage. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang esse und trinke ich nicht.
Wann ist denn Ramadan genau?
Da der islamische Kalender sich nach dem Mond richtet, wandert der Monat Ramadan durch alle Jahreszeiten. Seit einigen Jahren ist es eine besondere Herausforderung weil die Sommertage so lange sind.
Warum tust du das? 
Nicht zu Essen und zu trinken sind nur die äußeren Erscheinungsmerkmale des Fastens.
Der Ramadan hat eine noch viel tiefer gehende, spirituelle Dimension. Es geht um Selbstbeherrschung und Konsumverzicht, die Materiellen Dinge des Lebens treten zurück.
Es ist nicht nur eine der Säulen meines Glaubens, es stärkt meinen Charakter und meine Willenskraft und tut Geist und Körper gut.

 

Kunstwerk von Daniel Spoerri

Buddhismus

 

Schaut man auf den Buddhismus so lehrte Buddha den Weg der Mitte, Selbstkasteiung lehnte er ab. Weder Völlerei noch Hunger sind danach empfehlenswert. Wenig essen erleichtert aber die Meditation auf dem Weg zum inneren Frieden und der Erleuchtung.

Deshalb verzichten buddhistische Mönche und Nonnen täglich nach zwölf Uhr mittags auf jegliche Nahrung. Daneben gibt es monatliche Fastentage.

Judentum

 

Im Judentum ist Jom Kippur der große Versöhnungs- und Fastentag. An diesem Tag darf weder gegessen, getrunken noch geraucht werden. Man wäscht sich nicht, ist sexuell enthaltsam und geht nicht zur Arbeit, alle zuvor begangenen Sünden sollen an diesem Tag gesühnt werden. Darüber hinaus gibt es fünf weitere allgemeine Fastentage, an denen die Juden traurigen Ereignissen der jüdischen Geschichte gedenken. An ihnen darf auch weder getrunken noch gegessen werden.

 

Fasten als Heilmethode

 

Betrachtet man das Fasten aus medizinischer Sicht, so findet man eine Vielzahl an Studien und Ratgebern, die dem Fasten eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper nachsagen. Das Heilfasten beeinflusst ganz erheblich die Vorgänge in unserem Körper. Eine der bedeutendsten Wirkungen ist dabei die Stärkung unser körpereigenen Abwehrkräfte. Während im normalen Essalltag unser Immunsystem kräftig in den Verdauungsprozess mit einbezogen wird, kann es sich während einer Fasten-Phase deutlich stärker auf die Beseitigung krankmachender Eindringlinge stürzen. Heilfasten wird daher auch häufig als der innere, eigene Arzt bezeichnet. In den meisten Fällen ist es folglich auch eine absolut positive Reaktion des Körpers, wenn man während einer Krankheit keinen Appetit verspürt und nichts essen mag. Ein weiterer schöner Nebeneffekt des Fastens ist die zunehmende Sensibilisierung unserer Geschmacksnerven. Da kann es durchaus vorkommen, dass bereits der Geruch bestimmter ungesunder Lebensmittel plötzlich regelrecht abstoßend wirkt.

 

Entschlackung des Geistes

 

Darüber hinaus hat das Heilfasten auch eine nicht zu unterschätzende Wirkung auf unsere Psyche. Nachdem die ersten, gelegentlich beschwerlichen Tage des Fastens vorüber sind, stellt sich häufig ein gewaltiger Energie-Schwung ein, der nicht nur die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit in die Höhe schnellen lässt, sondern auch den Gute-Laune-Pegel. Eine Heilfasten-Kur bringt uns nicht selten dazu, ein wenig innezuhalten und Abstand zu nehmen von der Hektik des Alltags. So können sich plötzlich lange angestaute Denkblockaden lösen oder ganz neue Ideen in den Kopf schießen.

Auch wenn diese positiven Effekte durch diversen Studien belegt werden konnten, sollte man nicht einfach so drauflos fasten. Auch wenn gesunde Menschen in der Regel zu Hause problemlos Fasten können, gibt es doch das ein oder andere, was man davor, währenddessen und danach beachten sollte.

 

Falls ihr nun neugierig geworden seid und euch selbst von der Kraft des Fasten überzeugen wollt, worauf wartet ihr?Kunstwerk von Daniel Spoerri

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Warum ist Freekeh eigentlich so gesund?

Ein Beitrag unserer Gast-Autorin Stinamy Jørgensen, BA Ernährungswissenschaften

Freekeh ist ein antikes Korn, das schon im frühen 13. Jahrhundert Erwähnung in einem Kochbuch aus Bagdad findet. Es ist ein Durumweizen, früh geerntet und über offenen Flammen geröstet. Da das Freekeh unreif geerntet wird und dabei noch viel Feuchtigkeit in sich trägt, verbrennt der Kern nicht, sondern erlangt so seinen köstlichen, nussigen und rauchigen Geschmack.

Laut einer Geschichte wurde Freekeh in einem kleinem Dorf im östlichen Mittelmeerraum entdeckt. Da das Dorf einen Angriff befürchtete, entschied es sich dazu frühzeitig mit der Ernte zu beginnen. Dennoch wurden während des Angriffs alle Vorräte verbrannt.

Doch die Dorfbewohner fanden schnell heraus, dass das Getreide nicht nur genießbar, sondern auch noch köstlich ist! Später stellte man fest, dass genau dieser Prozess der Grund für den hohen Nährstoffgehalt ist: da das Freekeh so früh geerntet wird, enthält es mehr Nährstoffe als in einem späteren Reifeprozess. Es ist ein nährstoffreiches Lebensmittel, gut für die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Manche bezeichnen es sogar also Superfood!Freekeh bietet viele Vorteile und ist in seinem Gehalt an Ballaststoffen einzigartig. Es enthält doppelt so viele Ballaststoffe wie Quinoa und viermal so viel wie brauner Reis. Männer sollten täglich etwa 30 bis 38g an Ballaststoffen zu sich nehmen, und Frauen etwa 21 bis 25 g am Tag. Freekeh besteht zu 16,5% aus Ballaststoffen – also ein reiner Gesundheitsbooster! Freekeh ist hier noch weitestgehend unbekannt und auch Ballaststoffe finden wenig Aufmerksamkeit als wichtiger Nährstoff, aber sie hegen große Vorteile für dich und deinen Körper!

Ballaststoffe unterstützten deinen Körper dabei, ein gesundes Gewicht zu halten. Sie füllen den Magen, halten dich für längere Zeit satt und sind zusätzlich auch gut für die Verdauung! Zudem verlangsamen sie die Aufnahme von Zucker, was den Blutzuckerspiegel kontrolliert. Außerdem hat Freekeh einen niedrigen glykämischen Index, mit dem positiven Nebeneffekt, dass Kohlenhydrate langsamer aufgenommen werden und der Körper somit länger mit Energie versorgt wird.

Freekeh ist außerdem eine großartige Proteinquelle. Proteine werden unter anderem von dem Körper benötigt um Enzyme und Hormone zu erzeugen. Der Körper ist nicht in der Lage Proteine zu speichern, wie beispielsweise Fett oder Kohlenhydrate. Gerade deswegen ist die regemäßige Einnahme so wichtig. Freekeh enthält auf 100g, 15,8g Proteine. Im Vergleich: Brauner Reis enthält 7,6g auf 100g. Der Vorteil an Freekeh, obwohl so reichhaltig an Proteinen, enthält es weniger als 1g Fett auf 100g. Zusätzlich ist Freekeh reich an Calcium, Iron und Zink.

 

Mit Freekeh zu kochen ist keine komplizierte Angelegenheit! Man kocht es einfach in Wasser auf. In der Regel dauert es etwa 40 Minuten – grob gemahlener Freekeh sogar nur 20 Minuten. Man kann es anstelle von Reis als Beilage genießen! Aber der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Von Suppe, Salat, Eintopf oder süßen Bäckereien ist alles möglich – und alle Varianten sind köstlich. Hier findest du einige Rezeptideen!Sources: freekehlicious.com , nutritionfacts.org

Conflictfood Freekeh gibt es hier

Winterlicher Freekeh-Salat mit Rosenkohl

Ein winterlich-warmer Salat mit Freekeh !

 

Heute kochen wir ein unglaublich einfaches und doch sehr vielseitiges Gericht: Einen winterlichen, warmen Freekeh-Salat mit Rosenkohl. Er macht sich prima als herzhaftes Lunch oder als delikate Beilage zu gegrilltem Hähnchen, Halloumi oder Räuchertofu.

Zutaten

 

1 Tasse Conflictfood Freekeh

3 Tassen Wasser

300 Gramm Rosenkohl

3 EL Olivenöl

1 Zehe Knoblauch

1 EL Koriandersamen

1 Zitrone

Salz

Pfeffer

(optional 2 EL Zucker)

Anleitung:

 

Freekeh im Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen bringen und bei niedriger Temperatur 40 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser vom Freekeh aufgenommen wurde.

In der Zwischenzeit garst du den halbierten Rosenkohl gemeinsam mit einer halben fein gehackten Zwiebel und fein gehacktem Knoblauch im Backrohr, mit Öl, Salz, Pfeffer und gemörsertem Koriander besprenkelt, 20 Minuten lang.

Hebe den Rosenkohl vorsichtig unter das Freekeh, spritze Olivenöl und den Saft einer Zitrone darüber und lass noch etwas Salz und Pfeffer darüber rieseln – fertig!Der leicht bittere Geschmack des Rosenkohls arbeitet wunderbar mit dem vollmundigen und nussigen Freekeh zusammen. Das Gericht ist in seiner Einfachheit dennoch raffiniert und komplex.

Wer dem ganzen noch eines drauf setzen mag, der karamellisiert die Rosenkohl-Hälften noch in der Pfanne mit 2 EL Zucker.

Wunderbar dazu passen jetzt auch noch gebratenes Hähnchen, Räuchertofu oder gegrillte Halloumi-Scheiben.

Das Team von Conflictfood wünscht Guten Appetit!

Conflictfood Freekeh gibt es hier

Gefüllte Freekeh Paprika

Wieder ein Freitag gefüllt mit Freekeh!

 

Es ist mal wieder Freitag! Das heißt ihr bekommt einen weiteren Protein Booster von uns um euch durch das Wochenende zu bringen! Macht es euch zu Hause gemütlich und genießt dieses klassische vegetarische und vegane Ofengericht!

Für dieses Gericht brauchst du:

 

2 gelbe Paprika

200g Freekeh

100g gehacktes Soja

1 Tomate

2 TL Tomatenmark

500ml Gemüsebrühe

1 TL Salz

1 TL schwarzen Pfeffer

1 EL Zucker

1 EL Essig

1 Strauß Petersilie, fein geschnitten

Anleitung:

 

Heize den Ofen auf 200 Grad vor und gib die halbierten Paprika in eine Auflaufform.

 

Als erstes musst du die Gemüsebrühe zum kochen bringen. Ist das passiert, gibst du das Tomatenmark hinzu und bringst die Soße zum sieden. Zu der Soße kommen dann noch Salz, Pfeffer, Zucker und Essig. Die Soße solltest du am besten zwischendurch abschmecken! Bist du damit fertig, geht es auch schon weiter. Danach wird es nämlich Zeit das Freekeh mit etwas Wasser abzuwaschen.Gib als nächstes etwa die Hälfte der Tomatensauce in die Auflaufform mit den frischen Paprika. Den Rest der Soße vermischst du dann mit dem gehackten Soja, Freekeh, der Petersilie und den klein geschnittenen Tomaten. Jetzt müssen die Paprika nur noch mit dem Mix aufgefüllt werden.

 

Die Auflaufform solltest du bedecken. Keine Sorge falls du keinen passenden Deckel hast! Es reicht völlig die Form fest mit einer Folie abzudecken. Der Dampf ist nämlich wichtig damit das Freekeh richtig durchkocht. Das Ganze muss jetzt nur noch für etwa 40 Minuten in den Ofen. Danach kurz probieren ob das Freekeh auch wirklich durchgekocht ist. Falls das nicht der Fall, einfach für weitere 5-10 Minuten im Ofen stehen lassen.Jetzt können die köstlich gefüllten Freekeh Paprika serviert werden, am besten mit der warmen Soße und dazu noch Taboulehsalat oder Jogurth.

 

Falls du noch mehr Ideen sammeln möchtest, wie und was man alles mit Freekeh machen kann, dann schau doch einfach auf unserem Conflictfood Blog vorbei! Bis Ende November bekommt ihr jeden Freitag ein weiteres köstliches Freekeh Rezept von uns!

Lassen wir den Samen des Friedens gemeinsam wachsen – guten Appetit!

Das Team von Conflictfood wünscht dir Guten Appetit!

Hier findest du unseren Conflictfood Freekeh

Herbstliches Freesotto

Lass uns Freesotto machen!

 

Wie hat dir unser Safranrisotto geschmeckt? Für diese Zubereitung habe wir Risottoreis verwendet.

Für unser Freesotto verwenden wir anstatt Reis Freekeh! Eine syrisch-palästinensische Spezialität aus grün geerntetem Weizen, der in Flammen geröstet wurde. Freekeh ist in Europa leider noch so gut wie unbekannt und nicht so leicht erhältlich. Conflictfood bringt dir dieses antike Korn in Bio-Qualität mit aus Palästina.Das Team von Conflictfood hat sich heute drei Freunde eingeladen: Kavita, die Gründerin des Street Food Thursday in der Berliner Markthalle Neun und ihren Mann Thilo sowie Somar, genialer Koch im Neuköllner Café-Restaurant Prachtsaal.

Gemeinsam wird geschnippelt, gerührt und genossen! Was für ein wunderbarer Abend! Nachmachen erwünscht! Lass dir hier Schritt für Schritt zeigen, wie du ein köstliches Risotto mit Freekeh – also ein Freesotto – selber zubereiten kannst!

Was du für Freesotto brauchst:

 

500 g Freekeh

100 g Butter oder Olivenöl

200 g Zwiebeln

500 g Champignons

50 g Petersilie

200 ml Gemüsebrühe

Salz und Pfeffer zum Würzen

auf Wunsch Parmesan

Anleitung:

 

Bring einen Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen, gib eine Prise Salz und einen Spritzer Olivenöl dazu.

Bis das Wasser kocht, breite die rohen Freekeh-Körner auf einer glatten, hellen Unterlage aus und wirf einen kritischen Blick darauf. Manches mal verstecken sich kleine Steinchen unter den grünen Körnern. Diese lassen sich bei der Produktion oft nicht vermeiden. Wenn du eines findest, picke es heraus. Sobald das Wasser kocht, rühre das halbe Kilo Freekeh unter, decke den Topf zu und lasse das Freekeh eine halbe Stunde kochen.

Währenddessen geht es ans Gemüse schnippeln. Beginne mit den Zwiebeln: schneide diese in kleine Würfel und gib sie in eine heiße Pfanne mit Olivenöl. Gib die grob geschnittenen Champignons dazu und schwitze alles an, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Hebe jetzt das gekochte Freekeh und die fein gehackte Petersilie unter. Unter ständigem Rühren geben wir nun die Gemüsebrühe dazu bis die Konsistenz köstlich cremig wird. Eine Flocke Butter und etwas frisch geriebener Parmesan kann nun noch untergezogen werden. Wenn du Lust auf ein veganes Gericht hast, lässt du diese Zutaten einfach weg. Ein Schuss mehr Brühe sorgt auch für schöne Konsistenz.

Schmecke das Freesotto nun mit Salz und etwas Pfeffer ab und fertig ist dein köstliches Gericht!

Das Team von Conflictfood wünscht euch ‚Guten Appetit‘!

Unser Freekeh findest du hier

Safranlimonade – Hole dir den Sommer zurück ins Glas

Lass uns Safranlimonade machen!

 

Safran in Limonade? Definitiv ja!! Mit dem sehr einfachen und doch genialen Rezept haben wir in unserem Büro einen echten Sommerhit gelandet! Der Sirup ist schnell zubereitet, lässt sich – je nach Geschmack – mal mit stillem Wasser oder mal mit Sprudelwasser aufspritzen.

Der indisch inspirierte Drink ist blumig-süß, mit einer zitronigen Säure und gleichzeitig rundet der erdige Safran den Geschmack harmonisch ab. Und weil das Auge ja bekanntlich mitisst – oder in diesem Fall mit trinkt, sorgt Conflictfood Safran für eine einzigartig sonnig-goldene Farbe. So holst du dir den Sommer zurück ins Glas!

Was du für Safranlimonade brauchst:

 

200 g Zucker

200 ml Wasser

Saft von 5-6 Zitronen oder 100 ml Zitronensaft

0,2 g Conflictfood Safranfäden

1 EL Kardamom, gemahlen

1 Prise Salz

eine wiederverschliessbare Flasche

Ergibt 1/2 Liter Limonadensirup für ca. 4-5 Liter Limonade

Dauer: ca. 20 Minuten

Anleitung:

 

Gib das Wasser in einen großen Topf und füge die Safranfäden dazu. Diese geben nach und nach ihr Aroma und ihre Farbe ab. Erwärme den Topf langsam auf kleiner Flamme und rühre den Zucker unter. Rühre so lange bis sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat. Nun darf der Kardamom nicht fehlen: Langsam in das in das Safranwasser hinein streuen. Lasse es einmal kurz aufsimmern und nimm dann den Topf von der Flamme.Jetzt brauchen wir den Saft von 5-6 Zitronen. Aufschneiden, auspressen – fertig! Solltest du es eilig haben oder ist dir dieser Arbeitsschritt zu mühsam, kannst du den Zitronensaft auch kaufen. Den Saft der Zitronen rühren wir in den mittlerweile erkalteten Safrantrunk ein, geben eine Prise Salz dazu – et voilá – unser Limonadensirup ist fertig!

Fülle ihn nun in eine schöne, wiederverschließbare Glasflasche und stelle den Sirup kalt. Im Kühlschrank bleibt er dir bestimmt 2 Wochen frisch. Je nach Lust und Laune kannst du den Safranlimonadensirup nun mit stillem Wasser, mit Soda oder auch mit einem Schuss Sekt servieren.

Prost!

Das Team von Conflictfood wünscht euch ‚Prost‘!

Hier geht es zu unserem edlen Conflictfood Safran

Conflictfood kocht Safranrisotto

Lass uns Safranrisotto kochen!

 

Safran ist wohl eines der exotischsten, seltensten Gewürze, die wir kennen und nicht jeder weiß, wie man den König der Gewürze richtig anwendet.

Das lässt sich ändern! Lade dir zwei bis vier Freunde ein und koche den italienischen Gourmet-Klassiker, ein Safranrisotto. Schnapp dir einen Kochlöffel und leg los! Wir garantieren dir, deine Gäste und du, ihr werdet begeistert sein!

Zutaten:

200 g Risottoreis
1 Glas Weißwein (Traubensaft und ein Spritzer Zitrone)
2 Schalotten
0,1 g Conflictfood Safran
400 ml Gemüsebrühe
60 g frisch geriebener Parmesan
2 Thymianzweige
2 Lorbeerblätter
+ frisch gemahlener Pfeffer, kräftiges Olivenöl, Salz

 

Zubereitungszeit:

ca. 45 Minuten

 

Portionen:

3-4 Portionen

Anleitung:

 

Gib gleich mal 0,1 Gramm Safran in ein Glas, füge einen Schuss heißes Wasser dazu und stelle es auf die Seite. Somit haben die roten Fäden Zeit, ihr volles Aroma und ihre tief-gelbe Farbe abzugeben.

Schwitze in einem Topf die fein gehackten Schalotten in Olivenöl an. Spare nicht mit dem Öl, das Risotto ist ja schließlich ein italienisches Gericht!

Gib den Reis dazu und lösche mit einem Glas Wein ab. Füge zwei Lorbeerblätter und Thymian hinzu und rühre für 2-3 Minuten.

In einem zweiten Topf hast du mittlerweile Gemüsefond köcheln – dieser ist entweder selbst gemacht, mit Wurzelgemüse, Lauch und Gewürzen. Oder du verwendest fertigen Fond, je nachdem wie sehr du deine Gäste beeindrucken möchtest.

Diesen Fond gießt du nach und nach in den Reis und rührst ständig um. Immer wenn der Reis zu trocken erscheint, gießt du eine Tasse Fond nach. Das Ganze dauert jetzt schon mal eine viertel Stunde.

Damit es nicht langweilig wird, sollten deine Gäste auch unbedingt bei dir in der Küche stehen und mit dir schon mal den restlichen Wein/ Traubensaft und Gossip teilen.Kurz vor Ende des Garvorganges wird es richtig spannend: Nimm dir das Glas mit dem Safran und rühre es langsam unter den Reis. Versichere dich, dass deine Gäste auch sehen, wie die weiße Reismasse nach und nach goldgelb wird und deine ganze Küche satt nach Safran duftet!

Safran hat ein wunderbar rauchig, erdiges Aroma – herb wie Tabak, leicht bitter, aber gleichzeitig mollig und vollmundig. Ein Geschmack, der nicht leicht zu beschreiben ist, aber wenn man den König der Gewürze einmal auf der Zunge hatte, bleibt er unvergesslich.

Jetzt kommt noch der geriebene Parmesan, Salz, Pfeffer und ein Schwapps Olivenöl dazu. Am Ende ist noch mal Feingefühl gefragt: Je nach Konsistenz gießt du einen Schuss Brühe dazu oder du lässt das Risotto noch eine Minute eindicken.

Serviere das Risotto auf flachen, weißen Tellern, damit die fantastische Farbe so richtig zur Geltung kommt. Wenn du noch etwas Grünes im Haus hast, garniere die Teller mit Thymian, Schnittlauch oder dergleichen.

Das Team von Conflictfood wünscht euch Guten Appetit!

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Safran

Safran, ein Schmuck für Götter, Könige und Helden

Von Zeus wird in einer Sage der griechischen Mythologie berichtet, er habe auf einem Bett aus Safran geschlafen. Und bereits die Phönizier verwendeten Safran als Heil- und Gewürzmittel. Kennengelernt hatten sie ihn vermutlich von den Indern und schon in der Antike war Safran ein Luxusartikel.

Im alten Ägypten wird er im «Papyrus Ebers» erwähnt und das «Hohelied Salomos» im Alten Testament rühmt den Safran als das kostbarste Gewürz.

Am Hofe des sumerischen Königs Gilgamesch hat nur der Hofadel safrangefärbte Kleider getragen. Sie gehörten auch zur typischen Tracht der Perserkönige.

Fest steht, dass es in vielen Kulturen Brauch war, den Hochzeitsschleier mit Safran gelb zu färben. Reiche Römer streuten Safranfäden auf ihre Hochzeitsbetten.

Alexander der Große schlug bei seiner Ankunft in Kaschmir sein Zeltlager in einer mit saftigem Gras bedeckten Ebene auf. In der Morgendämmerung entdeckte er seine Armee inmitten eines Meeres lilafarbener Blumen, die des Nachts sogar im Zelt erblüht waren. Die Blütenfäden färbten seine Kleider goldgelb. Er glaubte an Hexerei und kehrt kampflos um. So will es zumindest die Legende.Über die sagenumwobene Ost-West-Route der Seidenstraße, an der Afghanistan einer der wichtigsten Knotenpunkte war, gelangte das Gewürz gemeinsam mit Gold, Edelsteinen und kostbaren Stoffen nach Europa. Hier herrschte noch das finstere Mittelalter, als Karawansereien dort bereits prosperierten und zu Wohlstand kamen.

Auf den Handelswegen in Zentralasien lebten Menschen von verschiedenen ethnischen und religiösen Hintergründen in Eintracht: Heiden, Christen, Juden, Hindus, Zoroastrier, Buddhisten und später Muslime. Allerlei wundersame Güter wurden umgeschlagen, an den Lagerfeuern wurden endlose Geschichten erzählt und auf diese Weise entstanden auch die Märchen und Sagen aus 1001 Nacht.

Die Safranpflanze

Der Safran, aus dem arabisch/persisch زعفران, zaʿfarān, „Safran“ – der botanische Name lautet, Crocus Sativus – ist eine Krokusart und stammt aus der Familie der Schwertliliengewächse.

Die Knollenpflanze treibt im Herbst aus, ist Anfang November erntereif und überdauert das übrige Jahr wieder im Boden.

Die Pflanze kann keinen Samen bilden und vermehrt sich nur durch Teilung der Knollen. Etwa alle 4 Jahre muss die Knolle umgepflanzt werden, um gute Ernteergebnisse zu erzielen.Ausgewachsen erreicht die Safranpflanze eine Höhe zwischen 5 cm und 25 cm. Die Blüte selbst besteht aus 6 fliederfarbenen Blättern, die in der Blütenröhre münden. Innerhalb der Blütenröhre produziert die Pflanze einen hellgelben Griffel, dieser teilt sich in drei rote Stempelfäden. Diese drei süß-aromatisch duftenden Fäden werden mit mühevoller Handarbeit aus der Blüte entnommen und ergeben getrocknet das kostbare Gewürz Safran.

Das „Rote Gold“

 

Der Aufwand, der seit Menschengedenken mit dem Safran getrieben wird, sucht seinesgleichen. Die Ernte ist äußerst mühsam und zeitintensiv. Um ein Kilo des „Roten Goldes“ zu ernten, müssen unglaubliche 150.000- 200.000 Blüten gepflückt werden. Die tägliche Ernte beginnt sehr früh morgens, damit die Fäden keine zu massiven Sonnenstrahlen abbekommen. Noch am selben Tag müssen die Fäden vorsichtig entnommen und getrocknet werden – so schafft ein Pflücker es täglich höchstens 80g Safran zu gewinnen.

Ein weiteres Hemmnis großer Anbaugebiete ist, dass die Safranpflanze nur einmal im Jahr und dann für maximal 2 Wochen blüht. Der Rest des Jahres übt man sich in Geduld – die Felder können nicht zeitgleich anders genutzt werden. All dies sind Faktoren, warum Safran das teuerste Gewürz der Welt ist.

Opium für Kinder

Safran wird nicht nur als Gewürz verwendet, in der ayurvedischen Heilkunde und in der chinesischen Medizin wird es zu pharmazeutischen Zwecken genutzt. Safran soll den Kreislauf ankurbeln, den Stoffwechsel fördern und krampflösend wirken. Dem Safran wird auch eine aphrodisierende und stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.

Im Altertum verwendetet man Safran als Beruhigungsmittel für Kinder, auch bei Husten und Darmkoliken wurde er verordnet. Und von Paracelsus stammt der Satz „ein fröhlich und gut Geblüt der Safran mache“.Diese Kombination von Wirkungen, krampflösend, schmerzstillend und stimmungsaufhellend, ist kennzeichnend für einen ganz besonderen Stoff: Opium! Arzneikundige aus lang vergangenen Zeiten bezeichneten den Safran als Ersatz für Opium oder als „Opium für Kinder“.

In einer Dosis von fünf Gramm wirkt Safran narkotisch, zwölf Gramm können bereits den Tod herbeiführen. Demnach ist er eine echte Droge. Es sind also auch die pharmakologischen Wirkungen, die diesem unscheinbaren Krokusfaden einen Platz in der Feinschmecker-Gastronomie verschafft haben: Safran macht Laune! Das erklärt unsere Bereitschaft, viel Geld für ein Produkt auszugeben.

Safran – Das Gewürz für Feinschmecker

 

Großer Beliebtheit erfreut sich Safran bei Feinschmeckern: Sein intensiver und dennoch leichter Geschmack hebt das Niveau vieler Speisen. Hinzu kommt, dass Safran die Gerichte schön gelb färbt – und allein dadurch Fröhlichkeit verbreitet und den Appetit anregt.In der persischen und afghanischen Küche wird Safran bei vielen Reisgerichten und Süßspeisen verwendet. Kennst du ihn nicht auch noch aus dem Kinderlied: “ Safran macht den Kuchen gel“…“?

Durch seinen feinen Geschmack und die leuchtend gelbe Färbung verleiht er dem Kuchen etwas ganz Besonderes! Und aus der spanischen Küche kennt man das Gewürz sicherlich vor allem auch in der Paella.Safran ist jedoch ein sehr intensives und starkes Gewürz – bei den Rezepten sind deshalb immer nur geringste Mengen notwendig, ansonsten werden die Gerichte schnell bitter! Er sollte grundsätzlich nicht lange gekocht werden – seine Aromen sind zum größten Teil „flüchtig“, also ist er am Besten erst in das fast fertige Gericht zu geben. Auch für Fischsuppen, Risotto, allerlei Gebäck und sogar zur Verfeinerung von Likören wird er verwendet.Man sollte folgende Regeln beim Kochen beachten:

Möchtest du eine besonders gelbe Farbe in deinem Gericht haben und ist dir das Aroma eher nebensächlich, dann solltest du die gemörserten Safranfäden von Beginn an mitkochen.

Möchtest du das besondere Safran-Aroma in deinem Gericht genießen, so solltest du die Fäden, wie vorher beschrieben etwas später dem Kochvorgang zufügen.

Aber genug der Theorie, im nächsten Beitrag gibt es ein geniales Rezept zum Nachkochen für euch!

Hier findest du unseren Safran

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