In Good Company – Fairer Handel unter der Lupe

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Der In Good Company-Report holt Vorreiter ins Rampenlicht

Was haben Kaffee, Kondome und Klamotten gemeinsam? Die Kraft der Veränderung! Zumindest, wenn die Unternehmen hinter diesen Produkten In Good Company sind. Der In Good Company-Report des Forum Fairer Handel (FFH) untersucht die Ansätze und Strukturen von acht Fair-Handels- und Sozialunternehmen. Er zeigt auf, wie sie ihren Zweck in ihr Unternehmensdesign integriert haben und ihn in ihrer täglichen Arbeit leben: Business as un-usual, in Kooperation statt in Konkurrenz, mit Vorbildfunktion und Vision für ein nachhaltiges Unternehmer*innentum. Conflictfood, einhorn, El Puente, fairafric, FOLKDAYS, GEPA – The Fair Trade Company, KaffeeKooperative und WeltPartner sind die Pioniere des ersten In Good Company-Reports, der nun in Berlin präsentiert wurde.

Die nachhaltige Wirtschaft fokussiert sich aktuell stark auf regenerative Ansätze zum Wohl unseres Planeten. Im Vergleich fristet die distributive Komponente unseres Wirtschaftens, die auf eine gerechte Verteilung zielt, ein Schattendasein. Doch beide Ansätze müssen für eine bessere Welt gemeinsam gedacht werden. „Um die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter aufgehen zu lassen, müssen Unternehmen dazu beitragen, Macht, Kapital und Chancen gerechter zu verteilen, anstatt diese zu konzentrieren. Dies gilt innerhalb nationaler Grenzen, aber auch insbesondere entlang globaler Lieferketten“, erklärt Andrea Fütterer, FFH-Vorstandsvorsitzende. Fair-Handels- und Sozialunternehmen zeigen, dass dies möglich ist, und stehen deshalb im Zentrum des Berichtes. „Die untersuchten Unternehmen verfolgen einen klaren Zweck und haben diese Mission fest in ihrer DNA verankert”, erläutert Jonas Lorenz, Autor des Reports (FFH). 

Transformative Geschäftsmodelle für die Wirtschaft von morgen

Was die In Good Company Unternehmen eint: Sie sind konsequent auf ihre Mission ausgerichtet, verstehen ihre eigenen Privilegien als verhandelbar und stellen das Wohlergehen ihrer Partner*innen in den Mittelpunkt. Statt Beziehungen zu Lieferanten pflegen sie Handelspartnerschaften, die diesen Namen auch verdienen, denn sie sind weitgehend direkt (83 %), langlebig (durchschnittlich 9 Jahre) und werden in Krisen weitergeführt (0 % Abbruch während der Corona-Pandemie). Diese Resilienz und der persönliche Kontakt ermöglichen es, passgenaue Strategien gemeinsam mit den Partner*innen zu entwickeln. „Diese Unternehmen sind Pioniere. Sie suchen nicht nach einfachen Lösungen, sondern arbeiten gezielt mit benachteiligten Gruppen und gehen aus Überzeugung Risiken ein, die anderen zu groß sind“, fasst Jonas Lorenz zusammen. 

Conflictfood ist “In Good Company”

Conflictfood wurde 2016 von Salem El-Mogaddedi und Gernot Würtenberger mit dem Ziel gegründet, respektvolle Wirtschaftsbeziehungen zu Erzeugern und Erzeugerinnen in Konfliktregionen aufzubauen. Durch den direkten Handel trägt das Unternehmen zur Lösung sozialer und ökologischer Konflikte bei. Für mehr Selbstbestimmung und Gerechtigkeit. Für Mensch und Natur. Für neue Perspektiven. Neben Tees aus Myanmar, Freekeh aus Palästina oder Kräuter aus der Ukraine handelt Conflictfood mit einem Frauenkollektiv in Afghanistan. Vor 8 Jahren haben die Frauen von Opium auf Safran umgestellt.

„Wir handeln mit Ländern, um die andere eine Bogen machen. Zum Beispiel mit Afghanistan, einem Land inmitten einer humanitären Katastrophe! Der Aufbau einer gerechten und ökologischen Wertschöpfungskette bedient die hohe Nachfrage nach Safran und verbessert die Lebensqualität der Menschen vor Ort.”

Salem El-Mogaddedi, Conflictfood 

Gemeinsam mit den Produzentinnen in Herat ist Conflictfood einen Schritt weiter gegangen und hat den Safrananbau auf “Bio” umgestellt. Conflictfood-Safran ist somit das erste afghanische Bio-Lebensmittel! Das erfreut Mensch und Natur: Die Skalierung konnte 4.000 wertvolle Arbeitsplätze schaffen, die Hälfte davon für Frauen, die nun aktiv am Aufbau der gerechten Wertschöpfung teilhaben. Das macht sie wirtschaftlich unabhängig und ermöglicht friedliche Perspektiven. Bio-Safran ist damit der rote Faden für Frauenrechte in Afghanistan! 

„Safran ist nicht nur das kostbarste Gewürz der Welt, für uns ist es auch eine Alternative zum Anbau von Schlafmohn. Safran schafft auch Arbeitsplätze für Frauen hier in Herat und ist damit ein Baustein zu einer friedlichen Zukunft für mein Land Afghanistan.“ 

Hafiza Jafari, Kursleiterin für Safran Bio-Umstellung,
Herat, Afghanistan

Den gesamten Report „In Good Company“ gibt es hier zum Download.

Unsere Safran-Klassiker

Der ultimative Safran-Gourmet-Guide

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Safran – das geniale Gewürz

Hast du schon mal mit Safran gekocht? Das sagenumwobene Gewürz ist in der deutschen Küche noch immer ein Exot und viele Hobbyköch:innen trauen sich nicht so recht an die kostbaren roten Fäden ran. Schade, denn das geniale Gewürz zaubert ein einzigartiges Aroma und eine fantastische Farbe in dein Gericht. Ein paar Fäden genügen! 

Appetit auf was Neues bekommen? Wir haben das Feedback und die Fragen unserer Kund:innen aus den letzten Jahren für dich kompakt zu 11 Tipps zusammengefasst. Dieser ultimative Safran-Gourmet-Guide macht dich in Nullkommanix zum Safran-Experten! 

Der ultimative Safran-Gourmet-Guide

1)
Welchen Safran soll ich kaufen?
Den aus Iran, Afghanistan, Spanien, Türkei? Oder sogar Deutschland?

95% des Safrans kommt aus dem Iran. Das Land ist klimatisch ideal, hat eine lange Tradition im Anbau ist aber zugleich ein Massenmarkt und das Qualitätsspektrum ist sehr weit. Andere Länder wie Afghanistan, Spanien, Frankreich und Italien produzieren die übrigen 5% des weltweiten Safrans. Wir von Conflictfood betreiben direkten und fairen Handel mit Safran-Erzeuger:innen in Afghanistan. Die Safran-Szenen ist in dem Land noch klein, aber aufstrebend. Die Umstellung auf Bio-Produktion erreicht mittlerweile 4000 Familien, 2000 Frauen sind in Arbeit. Das ist ein enormer Erfolg auf sozialer Ebene. Zugleich ist die Qualität des afghanischen Safrans herausragend, Herat wurde mehrfach zum besten Anbaugebiet der Welt gekürt. 
Safran wächst übrigens sogar in Zentraleuropa – auch wenn Klima und Boden nicht ganz ideal dafür sind. Für Safran-Produzent:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fällt die Ernte eher rar aus, entsprechend hochpreisig ist die Ware.
Fazit: Guten Safran ist nicht unbedingt an der Herkunft zu beurteilen, unser Favorit ist Safran aus Afghanistan.

2)
Ist mein Safran echt oder gefälscht?

“Guck mal, ich hab’ am Basar ein ¼ Kilo Safran für 10€ gekauft!” Ich befürchte, da hat dir jemand eine Fälschung verkauft, denn echten Safran bekommt man selten unter 10€ pro Gramm.
Safran ist teuerste und somit auch das am meisten gefälschte Lebensmittel der Welt. Nur die Spitzen der getrockneten Stempelfäden des Safrankrokus werden für Safran verwendet. Aus einem Artikel der britischen Zeitung The Independent aus dem Jahr 2011 geht hervor, dass zwischen 40% und 90 % des spanischen Safrans aus anderen Rückständen der Pflanze und nicht aus den Stempelfäden selbst besteht. Gefärbte Maisseide, Färberdistel oder Kurkuma werden oft als Safran verkauft, haben aber ein ganz anderes Aroma. 
Echten Safran erkennst du am feinen Honigaroma. In Wasser löst sich der Faden nicht auf, sondern blutet langsam eine goldgelbe Farbe aus. Falscher Safran riecht stumpf oder metallisch-chemisch. Allgemein raten wir dir auch zum Kauf von Safranfäden statt Safranpulver. Die roten Fäden sind wesentlich schwerer zu fälschen als die gemahlene Variante. 
Fazit: Augen auf beim Safrankauf: Kaufe nur Fäden und nie Pulver, überzeuge dich vom Honigduft und greife im Zweifel zum hochpreisigen Produkt.

3)
Kaufe ich Fäden oder Pulver?

Im Handel findest du Safran als Faden und in Pulverform. Fäden sind auf jeden Fall die klügere Einkaufswahl! Pulver verliert nämlich das wundervolle Aroma viel schneller. Zudem ist es leicht, das Pulver mit billigen Zutaten zu verfälschen oder zu strecken, siehe den vorhergehenden Punkt. Du kannst die Safranfäden natürlich jederzeit selber zerreiben oder im Mörser zu Pulver vermahlen, wenn es die Rezeptur oder dein persönlicher Geschmack so vorsieht. 
Fazit: Kaufe Safran niemals gemahlen sondern als Faden

 

4)
Wie viel Safran ist eine Portion?

Aufwendiger Anbau, Ernte und Weiterverarbeitung machen das Gewürz recht hochpreisig. Safran ist aber gleichzeitig enorm ergiebig in der Anwendung. Wenige Fäden genügen, um deinen Gerichten eine Raffinesse zu verleihen. Verwende je nach Rezept ca. 10, für intensivere Geschmackserlebnisse vielleicht 15 Fäden. Zur Orientierung: Ein Gramm Conflictfood Safran besteht aus rund 600 Fäden und reicht somit für ca. 50 Portionen einer Safranspeise. Die richtige Anwendung lässt das Aroma dieses kostbaren Gewürzes besonders intensiv zur Geltung kommen. Mehr dazu in den nächsten Tipps!
Fazit: Ungefähr 10 bis 15 Safranfäden würzen eine Portion.  

5)
Wie würze ich mit Safran?

Aufgepasst, hier kommt der wohl wichtigste Safran-Trick! Safran streut man nicht über eine Speise, sondern man hebt ihn in flüssiger Form unter. Gib dafür ca. 10 Fäden pro Portion in ein kleines Glas mit heißem Wasser, Milch oder Wein und lass’ es ‘ne halbe Stunde ziehen. Farbe und Aroma des Gewürzes werden aus den Fäden extrahiert und du kannst mit der aromatischen gelben Lösung weiterkochen. Alternativ kannst du vorher die Safranfäden im Mörser zu einem Pulver verarbeiten und dann ins Wasser einrühren. Das erleichtert die Extraktion und holt mehr Aroma aus dem Gewürz. Für Experimentierfreudige gibt es eine Variation im nächsten Punkt. 
Fazit: Safranfäden oder -pulver vor der Verwendung in Flüssigkeit einlegen.  

6)
Safran-Blooming – was ist das?

Manche Köch:innen schwören auf das sogenannte “Saffron-Blooming”. Dafür werden die Safranfäden im Mörser pulverisiert und mit Eiswürfel zu Safran-Wasser verschmolzen. Die Kälte und das langsame Schmelzen soll noch mehr Aroma aus dem Gewürz kitzeln. Ob Eiswürfel oder heißes Wasser, aan diesem Detail scheiden sich die Geister. Unser Tipp: Probiere einfach mal beide Varianten aus!
Fazit: Safranpulver über Eiswürfel streuen soll das Aroma noch stärker zur Geltung bringen.

7)
Wie lange muss Safran kochen?

Die Kunst bei der Verwendung von Safran in der Küche besteht daher zum einen in der richtigen Dosierung und zum anderen im richtigen Zeitpunkt des Hinzufügens des Safrans. Den Safran sollte man erst kurz vor Ende des Garvorganges hinzugeben und nie von Beginn an mitkochen, da beim Erhitzen die Aromen verloren gehen und dann nur die gelbe Farbe übrig bleibt.  
Fazit: Safran nicht lange verkochen lassen sondern am Ende des Garvorganges hinzufügen. 

8)
Zu welchen Gewürzen passt Safran?

Das mollige Aroma des Gewürzes Safran passt nicht zu jeder Speise. Ein Perfect Match ist es aber definitiv mit Gewürzen wie Vanille, Zimt, Koriander oder Kardamom. Auch Kümmel und Koriander harmonieren mit den roten Fäden. Die Kombination mit Honig ist auch wunderbar. Jede Tomatensauce liebt Safran und wird damit herrlich aufgewertet. Einfache Speisen mit Nudeln, Reis, Kartoffeln oder Käsesaucen krönt der Safran zum Gourmet-Erlebnis.
Fazit: Manche Gewürze harmonieren mit Safran besonders gut.

9)
Für welche Speisen kann ich Safran verwenden?

Safran ist in den Küchen der Welt nicht wegzudenken und ist essenzieller Bestandteil hunderter Rezepturen. Klassiker sind farbenfrohe Reisgerichte wie Risotto à la Milanese oder die spanische Paella, manche Pastagerichte, Schmorgerichte wie Tajine mit Lamm oder Fisch, Gemüsesuppen, Fischsuppen, herzhafte Gerichte mit Lamm und Huhn, Speisen mit weißem Fisch oder Jakobsmuscheln, allerlei Gebäck und Desserts wie Kuchen, Cremen und Eis. Auch manches heiße oder eisgekühlte Getränk wird mit Safran zum Genuss. 
Fazit: Safran ist ein wichtiger Bestandteil des klassischen Küchenkanons.  

10)
Wie soll ich Safran lagern?

Safran verliert mit der Zeit nicht unbedingt an Aroma, leider aber an Farbe. Dieser Prozess ist unvermeidlich, wird jedoch durch warme, feuchte und helle Lagerbedingungen beschleunigt. Um die Alterung zu verlangsamen, sollte Safran bei konstanter Raumtemperatur von 20°C und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 40% trocken, dunkel und luftdicht gelagert werden. Kühlschrankaufbewahrung ist nicht ratsam. Tipp: Conflictfood Safran kaufst du im verschließbaren Glasröhrchen. Lagere diese in deinem Küchenschrank um dich möglichst lange an Farbe und Aroma zu erfreuen. 
Fazit: Lagere Safran trocken und lichtgeschützt. 

11)
Kann ich Safran in meinem Garten selber abnbauen?

Safran gedeiht auch unseren Breiten, am besten in lockeren, humusreichen Böden. Er mag keine Staunässe und entwickelt sich auf schweren Lehmböden weniger gut. Die Knollen sollten von August bis September etwa 10 bis 15 Zentimeter tief eingepflanzt werden, nachdem der Boden gründlich umgegraben wurde. Es ist wichtig, ausreichend Humus einzuarbeiten, da Safrankrokusse viel Nährstoffe benötigen. Gut verrotteter Kuhmist ist ideal, aber auch Kompost oder andere Arten von Mist sind geeignet. 
Safran liebt Sonne!. Bei der Standortwahl sollten Gärtner:innen besonders auf die Wintersonne achten. Da der Safran eine azyklische Pflanze ist, benötigt er selbst während der Wintersonnenwende mindestens vier Stunden Sonnenlicht pro Tag, vorzugsweise am Nachmittag. Es ist zwar nicht immer möglich, dies zu gewährleisten, daher ist es umso wichtiger, einen Standort zu wählen, der auch im Winter ausreichend Sonnenlicht erhält. Das Safranbeet sollte auch vor kalten Nordwinden geschützt sein, da der Krokus diese nicht verträgt.Safran reagiert empfindlich auf pflanzliche Konkurrenz, daher sollten Sie das Safranbeet regelmäßig jäten und unkrautfrei halten – auch im Herbst und Winter.
Während der Blütezeit von Oktober bis November kannst du die Blüten pflücken, am besten früh morgens, bevor sie sich öffnen. Im warmen Raum öffnen sich die Blüten dann, und die Safranfäden können mit Fingern oder Pinzette entnommen werden.
Fazit: Safran kann auch in deinem Garten wachsen, er ist aber keine Pflanze für Anfänger:innen. 

Unsere Safran-Klassiker

Safran-Orangen Crème Brûlée

Wenn der Löffel mit einem vorsichtigen Knacken durch die Karamellkruste bricht – spätestend dann läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Bevor sich Crème Brûlée zum europäischen Dessertklassiker wandelte, wurde die gebrannte Creme nur in Adelshöfen gereicht. Auch der Sonnenkönig Ludwig XIV. Hat sich in Versailles an der knackigen Creme erfreut, wie ein altes Rezeptbuch aus 1691 berichtet.

Am Rezept hat sich seit den Zeiten des Sonnenkönigs kaum etwas geändert. Noch immer besteht eine klassische Crème Brûlée lediglich aus drei Zutaten: Eigelb, Zucker und Sahne – verfeinert mit einem Hauch Vanille. Darf man an einer so alten, etablierten Rezeptur noch etwas ändern? Wir sagen: ja – unbedingt! Heute kochen wir Safran-Orangen Crème Brûlée! Auch die Schale der Zitrusfrucht wird für unser Rezept eine ganz besondere Rolle spielen:

Zutaten für 2 Portionen

1.

Den Safran mit einem Schuss Wasser lösen.

Den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2.

Die Orangen halbieren, Fruchtfleisch aus einer Hälfte lösen.

Eine Hälfte auspressen, die andere für auf die Seite legen. Wir werden sie als Schälchen verwenden.

3.

Milch und Sahne aufkochen lassen.

Den gelösten Safran unterrühren. 

4.

Eigelbe mit Zucker cremig, aber nicht schaumig schlagen, nach und nach die heiße Sarfanmilch unterrühren. Den Saft einer halben Orange unterrühren, alles aufkochen lassen. Die Creme durch ein Sieb in die Orangenhälften gießen.
Die Orangenhälften in einen Bräter oder eine Auflaufform stellen, und so viel heißes Wasser angießen, dass die Hälften zu 2/3 im Wasser stehen. Die Creme ca. 50 Minuten stocken lassen

5.

Vorsichtig herausnehmen und im Kühlschrank auskühlen lassen.

Vor dem Servieren die Creme mit braunem Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner abflämmen.


Die Crème Brûlée servierst du am besten gleich nach dem Brennen. So bleibt die Kruste knackig und das Spiel zwischen Warm und Kühl wird deinen Gaumen ganz besonders erfreuen. 

Viel Spaß beim Nachkochen!

Das Conflictfood-Team wünscht Dir Guten Appetit!

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FREESOTTO MIT PILZEN

Risotto mal anders

Risotto ist ein wahrer Klassiker in der Küche. Wie vielseitig es sein kann hat bereits unser erstes Rezept für Safran-Risotto gezeigt. Nun wollen wir euch eine neue Variante vorstellen! Diesmal ersetzen wir den Risottoreis mit unserem besonderen Bio-Freekeh aus Palästina, das ihr  in unserem Onlineshop findet. Der rauchige Geschmack des Korns verleiht dem Gericht nämlich eine ganz besondere Note. Wir machen Freesotto!

Zutaten für 4 Portionen

250 g Freekeh
2-3 Zwiebeln
250 g Champignons
½ Bund Petersilie
150 ml Gemüsebrühe
50 g Butter
Olivenöl
Frisch geriebener Parmesan
Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitungszeit: 35 Minuten

Anleitung

Einen Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Eine Prise Salz, einen Spritzer Olivenöl und das Freekeh dazugeben und weitere 25 Minuten kochen. Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in eine heiße Pfanne mit Olivenöl geben. Die grob geschnittenen Champignons hinzufügen und alles andünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Das gekochte Freekeh und fein gehackte Petersilie unterheben. Bei ständigem Rühren nach und nach die Gemüsebrühe dazugeben, bis die Konsistenz cremig wird. Eine Flocke Butter und etwas frisch geriebener Parmesan unterziehen. Für ein veganes Gericht kannst du diese Zutaten einfach weglassen. Das Gericht mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken: Fertig!

Das Conflictfood-Team wünscht dir Guten Appetit!

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UNSERE TOP 3 TIPPS FÜR DAS MEHRFACHE AUFGIEßEN VON TEE

Warten und mehrfach Tee trinken

Wir von Conflictfood trinken am liebsten Tee aus ganzen Teeblättern. Die ganzen Blätter bringen einen besonderen Vorteil mit sich: Jede Portion kann mehrmals aufgegossen werden! Durch das mehrfache Ziehen lassen öffnen sich die Teeblätter und der Geschmack kann sich optimal entfalten – so wird der Aufguss intensiver und vielfältiger. Den besten Geschmack erlangen die Teeblätter somit erst durch die zweite oder dritte Infusion.

Wenn du daran gewöhnt bist Tee aus Teebeuteln zu trinken, mag dir diese mehrfache Verwendung etwas seltsam erscheinen. Bei Tee aus Teebeuteln ist es unwahrscheinlich, dass ein zweiter oder sogar dritter Aufguss eines gebrauchten Teebeutels viel Aroma ergibt. Dies liegt daran, dass der Tee, der in den Beuteln enthalten ist, eine exponiertere Oberfläche hat und dadurch seinen Geschmack schneller und auf einmal freisetzt. Kräutertee aus Beuteln, der nicht aus der Teepflanze Camellia sinensis stammt, besteht in der Regel aus kleineren Blütenblättern oder auch aus gehackten Zutaten wie Blätter oder Wurzeln. Diese Tees sind als ‘tisane’ (Kräutertee) bekannt und sind meist nicht koffeinhaltig, weshalb deren Inhaltsstoffe selten Geschmack für mehr als einen Aufguss abgeben.

Wenn du deine Teebrühfähigkeit verbessern möchtest und mehr Geschmack bei deinem Teetrinken freisetzen möchtest, lohnt es sich, auf ganze Teeblätter umzusteigen. Nur der Tee von Camellia sinensis, von welcher auch unser Grüntee und die Schwarztees stammen, übersteht mehrere Aufgüsse.

Eine interessante Ausnahme ist der Ivan Chai – unser Kräutertee aus den ukrainischen Karpaten. Die fermentierten Weidenröschenblätter lassen sich drei, vier – ja sogar fünf mal aufgiessen. Probiere es aus!

Unsere TOP 3 Tipps für das mehrfache Aufbrühen von Tee

1. Berücksichtige die vorgesehene Ziehdauer des Tees:

In einem Teebeutel befinden sich normalerweise etwa 1,5-2 Gramm pulverisierter Tee, der in ca 200 ml Wasser während einer Ziehdauer von 5-10 Minuten eingeweicht werden soll. Der Tee im Beutel setzt in kürzester Zeit sein volles Aroma frei und kann nicht noch einmal aufgegossen werden.

Wenn du echten Tee aus ganzen Teeblättern ebenfalls so lange ziehen lässt, geben auch diese bereits den grössten Teil ihres Geschmacks in die erste Tasse ab. Da wir aber die Blätter für mehrere Aufgüsse verwenden wollen, macht es mehr Sinn, die Blätter nur 2-4 Minuten ziehen zu lassen. Die kürzere Einweichzeit ermöglicht den Teeblättern bei jedem weiteren Aufguss ihren Geschmack langsam zu entfalten, wodurch auch die Bitterkeit im Sud verringert wird und der Koffeingehalt abnimmt.

2. Warte nicht zu lange zwischen den Aufgüssen:

Sobald du die Teeblätter einmal aufgegossen hast, passiert mit ihnen etwas ähnliches wie mit gekochtem Gemüse: Wenn sie der Luft ausgesetzt sind, verlieren sie allmählich an Aroma und Geschmack. Grüner Tee und Weißer Tee verlieren dadurch am schnellsten ihr Aroma. Deshalb ist es am besten, wenn du gebrauchte Teeblätter zwischen den Infusionen nicht zu lange stehen lässt und sie innerhalb von einem Tag aufbrauchst. Am besten halten sich die Teeblätter im Brühbehälter bei Raumtemperatur. Befindest du dich eher in einer feuchten Klimazone, dann ist es sinnvoller, die Blätter im Kühlschrank aufzubewahren um Schimmel zu vermeiden.

3. Beende dein Teetrinken mit einem ‘cold brew‘:

Wenn deine Teeblätter nach mehreren Infusionen immer noch frisch und aromatisch sind, dann empfehlen wir dir die Blätter in einem großen Glas Wasser oder in einem Krug einzuweichen und über Nacht im Kühlschrank aufzubewahren, um am nächsten Tag einen Eistee zuzubereiten. Die lange, kalte Infusion zieht auch noch den letzten Geschmack aus den Blättern raus, ohne dass dieser bitter wird. Durch diese Methode kannst du sicherstellen, dass du aus jedem Teeblatt das Beste rausgeholt hast. Falls du mal keine Zeit für eine lange Teesitzung hast, kannst du einfach die Menge von Wasser, die Menge an Teeblättern und die Ziehzeit variieren, um das Aroma auf einmal zu extrahieren. Diese Methode eignet sich am besten für qualitativ hochwertige Tees, da Blätter von niedriger Qualität bei dieser Methode bitter werden. Auf unseren Teepäckchen findest du jeweils auch Tipps für die perfekte Zubereitung unserer verschiedenen Teesorten.


Unabhängig davon wie viele Tassen Tee du täglich zu dir nimmst, die Flexibilität der Zubereitungsart von losen Blättern lässt dich den perfekten Aufguss machen – viel Spaß beim Experimentieren und Genießen!

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Safran-Blumenkohl-Mash mit Freekeh

Goldener Safran trifft auf zarten Blumenkohl & aromatisches Freekeh

Dürfen wir dir ein außergewöhnliches Flowerpower-Rezept vorstellen? Safran-Blumenkohl-Mash mit Freekeh! Der intensive Safran aus Afghanistan verleiht dem cremigen Blumenkohl sowohl ein verführerisches Aroma als auch eine goldene Farbe, die das Auge erfreut. Passend dazu gibt es das nussige Freekeh aus Palästina. Um das ganze perfekt abzurunden, wird es noch mit Rosinen Marmelade versüßt. Diese Kombination ist tatsächlich unwiderstehlich. Probiere es selber! 

Zutaten für 2 Portionen

150 g Freekeh
150g Blumenkohlröschen
ca 10 Safranfäden
100 ml Sahne (alternativ Pflanzensahne)
150 ml Milch (alternativ Pflanzenmilch)
10 g Butter (alternativ vegane Butter)
2 EL grüne Rosinen
60ml Apfelessig
2 TL Kokosblütenzucker
1 TL roter Kampot Pfeffer (im Mörser grob zerstoßen)
10g Pinienkerne
etwas Salz

 Die Zubereitung für die fruchtige Rosinen Marmelade:

Bringe die grünen Rosinen, den Apfelessig und Kokosblütenzucker alle in einem kleinen Topf zum Kochen und lasse sie für 5 Minuten simmern. 

Als Nächstes lässt du sie abkühlen und gibst sie in einen Mixer, sodass eine homogene Masse entsteht. 

Nimm eine Hand voll Pinienkerne ohne Fett und röste sie in der Pfanne an. 

Nun lasse die Marmelade abkühlen und schon ist sie fertig.

In der Zwischenzeit bereitest du den Safran-Blumenkohl-Mash zu:

Übergieße die Safranfäden mit wenig heißem Wasser in einer kleinen Schüssel und lasse sie für ca. 5 Minuten stehen.

Bringe die Sahne und Milch in einem Topf zum Kochen.

Als nächsten Schritt gib die Blumenkohlröschen dazu und koche sie weich.

Gebe die Masse mit einem Stich gesalzener Butter in einen Mixer und füge die eingeweichten Safran-Fäden hinzu.

Mixe sie nun zu einer homogenen Masse.

Nun kommt der lang ersehnte Moment: Verteile den köstlichen Freekeh auf zwei Teller! Gebe den Safran-Blumenkohl-Mash und die Rosinen Marmelade dazu.

Als Topping nimmst du grob gestoßenen roten Kampot Pfeffer und geröstete Pinienkerne.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Danke, Sandra Arndt für das wunderbare Rezept!
Sandra Arndt www.wildatherbs.com
Titelfoto: Jochen Arndt www.jochenarndt.com

Das Conflictfood-Team wünscht Dir Guten Appetit!

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Karotten-Safran-Dip – ein goldgelber Genuss

Vitaminreiche Karotte trifft auf edlen Safran               

Bereit für eine köstliche Überraschung? 

Unser Safran-Karotten-Dip ist ein echter Gaumenschmaus, außerdem ist er gesund und macht happy!

Dieser Dip ist perfekt als Vorspeise, zum Dippen von Gemüse oder als leckerer Brotaufstrich. Er ist nicht nur köstlich, sondern auch gesund und voller Vitamine und Nährstoffe. Die Kombination aus frischen Karotten und würzigem Safran gibt dem Dip einen einzigartigen Geschmack.     

Schnapp dir die Zutaten und lass uns loslegen!

Zutaten für 2 Portionen:

  • 6 mittelgroße
  • Karotten/Möhren
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL helles Tahini
  • 2 EL griech. Joghurt
  • 10% (alternativ Pflanzenjoghurt)
  • Saft von ½ Zitrone
  • Flor de Sal
  • 10 Safran-Fäden 
  • Grob gestoßener roter Kampot Pfeffer

Der fast fertige Dip wartet jetzt darauf, in einer Schale angerichtet zu werden. Zum Schluss bestreust du ihn mit rotem Kampot  Pfeffer. Und das wars auch schon!
Die Kombination aus frischen Karotten und würzigem Safran gibt dem Dip einen einzigartigen Geschmack – ein Muss für jeden! Deine Gäste werden mit Sicherheit auch beeindruckt sein.

Zum Karotten-Safran-Dipp passt übrigens hervorragend  eine tasse Ivan Chai, der feine Kräutertee aus der Ukraine.
Lasst uns gerne wissen, wie es euch geschmeckt hat!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Rezeptentwicklung: Sandra Arndt / www.wildatherbs.com

Das Conflictfood-Team wünscht Dir
Guten Appetit!

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VEGANER SAFRANKUCHEN

Backe, Backe Kuchen - Der Bäcker hat gerufen!

Wie im alten deutschen Kinderlied wollen wir heute, passend zum Veganuary, einen lecker leichten veganen Safrankuchen backen. Die Zeile ‚Safran macht den Kuchen gehl‘ verrät bereits, dass der Kuchen, sobald er fertig ist, eine schöne gelbe Farbe aufweist.

Wer will guten Kuchen backen, der muss haben sieben Sachen...

Zutaten

375 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
¼ TL Salz
180 g Zucker
10 g Vanillezucker
Schale von 1 Bio-Orange & 1 Bio-Zitrone
120 ml geschmacksneutrales Öl
120 g Apfelmark oder Apfelmus
230 ml Hafermilch (wichtig: keine Sojamilch)
60 ml Orangensaft & 60 ml Zitronensaft
0,2 g Safran von Conflictfood
10 ml Wasser

Für die Glasur (optional):
150 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Zubereitungszeit: 1 h 40 min

 Anleitung

Gib zunächst den Safran in ein Gefäß. Füge einen Schuss heißes Wasser hinzu und stelle das Gefäß für ca. 30 Minuten an die Seite, sodass sich Farbe und Geschmack des “Roten Goldes” voll entfalten können. Währenddessen kannst du bereits die Schale der gewaschenen Orange und Zitrone abreiben und diese in ein Gefäß auspressen. Du kannst auch schon die Gugelhupf-Form zur Vorbereitung einfetten und gegebenenfalls mit etwas Mehl bestäuben, sowie den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft/Heißluft vorheizen.

Sieb nun Mehl und Backpulver in die Rührschüssel, so lassen sie sich leichter verarbeiten. Gib anschließend alle weiteren trockenen Zutaten hinzu: Salz, Natron, Zucker, Vanillezucker. Den Vanillezucker kannst du übrigens im Vorhinein auch wunderbar selbst herstellen. Füge anschließend auch schon die Orangen- und Zitronenschale, den Saft, das Safran-Öl, das Apfelmark/-mus sowie die Hafermilch nach und nach hinzu. Wichtig! Du solltest keine Sojamilch verwenden, da diese Flocken bildet. Mit dem Schneebesen vermengst du noch kurz alle Zutaten. Aber gib Acht und rühre nach Zugabe der feuchten Zutaten nicht mehr zu lange, sonst wird der Teig zu schwer.

Da wir kein Ei für den Teig verwenden, kannst du gern auch schon zu jeder Zeit naschen und testen, ob der Kuchen auch gut schmecken wird. Aber lass noch genug Teig für den Kuchen übrig!

Diesen füllst du anschließend in die vorbereitete Gugelhupfform und schiebst den Kuchen ca. 60 bis 70 Minuten mittig im Ofen. Bevor du den Kuchen aus dem Ofen nimmst, kannst du mit einem Holzstäbchen durch Anstechen testen, ob er auch gar ist. Den fertig gebackenen Kuchen lässt du noch für ca. 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn stürzt und vollständig erkalten lässt. Nach dem Auskühlen kann der Kuchen noch beliebig verziert werden. Eine leckere und bewährte Glasur kannst du ganz einfach aus Puderzucker und Zitronensaft zusammenrühren und über den Kuchen gegeben.

Der fertige Safrankuchen besticht durch seinen besonderen zart-herben Geschmack, die fluffige Konsistenz und seine leuchtend gelb-goldene Farbe. Er eignet sich perfekt für jeden Anlass, und uns, Franzi, Gernot und Salem hat er hervorragend geschmeckt.

Das Conflictfood-Team wünscht viel Spaß beim Verkosten!

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Veganes Schokomousse mit fruchtiger Schärfe

Fruchtiger Pfeffer und Schokolade

Schokolade und Pfeffer? Eine geniale Kombination! Durch das Verschmelzen der unterschiedlichen Geschmacksrichtungen entsteht eine ganz neue, blumig-aromatische Note. Mit diesem cremigen und veganem Schokomousse, versetzt du garantiert jeden deiner Gäste in den Himmel des Geschmacks. Unsere Basis für das Mousse au Chocolat bildet Seidentofu, der im Gegensatz zu herkömmlichem Tofu sehr weich ist und einen besonders hohen Feuchtigkeitsanteil hat. Der Geschmack ist neutral, weshalb er sich einfach perfekt für vegane Desserts eignet. 

Roter Kampot Pfeffer wird in Kambodscha, in der Region Kampot angebaut und gilt dank seines einzigartigen Geschmacks als bester Pfeffer der Welt. Wegen seiner süßlichen Note eignet sich roter Kampot Pfeffer bestens um Desserts oder Schokolade zu veredeln. Wir verwenden natürlich unseren Conflictfood Pfeffer, der im Sindora Garten karges Land in eine fruchtbare Oase verwandelt. Lese hier mehr über seine Herkunft! 

Zutaten für 4 Portionen

400 g Seidentofu
250g Zartbitterschokolade (z.B. fair in Ghana produziert von fairafric)
1 Prise Vanillezucker
1 EL frisch gemahlener roter Kampot Pfeffer

Zubereitungszeit: 15 Minuten + Kühlzeit

Anleitung

Die Zubereitung unserer Mousse au Chocolat beginnt allerdings nicht mit dem Tofu, sondern der Schokolade. Sie wird in einem Wasserbad geschmolzen. Dabei sei Vorsicht geboten, denn die Schokolade darf auf keinen Fall mit dem Wasser in Kontakt kommen. 

Dann pürierst du den Tofu zu einer feinen Masse und gibst anschließend die Schokolade und den Vanillezucker dazu. Die Mischung pürierst du erneut bis sie möglichst cremig ist. 

Gib, je nach gewünschtem Schärfegrad, etwas frisch und möglichst fein gemahlenen Kampot Pfeffer dazu. Wenn alle Zutaten zu einer glatten, cremigen Masse verrührt sind, kannst du die Mousse au Chocolat servierfertig in kleine Gläser oder Schüsseln umfüllen. Diese stellst du im Kühlschrank kalt, am besten über Nacht, mindestens aber für zwei Stunden. 

Hole die Gläser erst kurz vor dem Servieren ins Warme um sie mit einer Schokoflocke und einigen ganzen oder grob zerstoßenen Pfefferkörnern zu dekorieren. Die fruchtig Schärfe des roten Pfeffers harmoniert nicht nur farblich, sondern auch mit ihrem Geschmack hervorragend mit dem schokoladigen Mousse. 

 

Das Conflictfood-Team wünscht dir Guten Appetit!

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Cacio e Pepe

Cacio e Pepe - der Klassiker aus Rom mit einer Prise Kambodscha

“Cacio e Pepe” – Käse und Pfeffer. Schon der Name verrät, worauf das Geheimnis dieses beliebten Pasta Gerichts beruht. Der Klassiker stammt aus dem Herzen Italiens – Rom – und hat von dort Herzen und Münder nicht nur in Italien erobert. Der Legende nach wurde das einfache Gericht von Schäfern erfunden. Pasta, Pfeffer und der trockene Pecorino waren lange haltbar und so in den Vorräten der Schäfer auf langen Wanderungen zu finden. An kalten Tagen ließ sich daraus ein leckeres und stärkendes Gericht kochen: Cacio e Pepe. 

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zubereitung

Der Klassiker wird mit Tonnarelli zubereitet – langen und eckig zugeschnittenen Eiernudeln. Da diese in Deutschland schwer zu finden sind, empfehlen wir Tagliatelle oder die etwas weniger breiten Linguine, die die Sauce auch gut aufnehmen. 

Die Nudeln kochst du in ausreichend Wasser, dafür mit weniger Salz als üblich, da der Pecorino Käse schon ausreichend salzig ist. Während die Nudeln kochen, mahlst du den Pfeffer und röstest ihn in einer beschichteten Pfanne kurz an. So entfaltet er sein volles Aroma. Den Pecorino Käse reibst du möglichst fein von Hand. Auch wenn die Küchenmaschine verlockend sein mag, ist ihre Nutzung hier nicht zu empfehlen. Sie drückt den Käse stark zusammen, für dieses Rezept muss er aber fluffig bleiben. 

Einige Minuten vor Garende der Nudeln schöpfst du mit einer Kelle etwas Kochwasser ab. Gib ein bis zwei Kellen zu dem Pfeffer in der Pfanne und lass es kurz zusammen einkochen. Nun kommt der schwierigste, aber auch wichtigste Teil des Rezeptes: Das Verrühren von Käse und Nudelwasser. Gib den Käse zu Wasser und Pfeffer in der Pfanne dazu und dann heißt es: Rühren, rühren, rühren. Die Sauce darf keine Klumpen bilden und sollte eine möglichst sämige Konsistenz erhalten. Damit das ohne Butter oder anderes Fett gelingt empfiehlt es sich, die Hitze zu reduzieren. Auf keinen Fall sollte die Sauce kochen! Wenn sie nicht die notwendige Konsistenz erreicht, kannst du einfach noch etwas Wasser (bzw. Käse) dazugeben. 

Kurz bevor die Nudeln al dente gekocht sind (den Zeitpunkt dafür kannst du der Packung entnehmen), gießt du sie ab. Gib sie direkt in die Pfanne und vermisch sie gut mit der Sauce. Anschließend lässt du die Nudeln noch kurz bei geringer Hitze garen, damit die Sauce einzieht. 

Das Gericht servierst du mit frisch gemahlenen Pfeffer und etwas geriebenem Pecorino. 

Das Conflictfood Team wünscht dir guten Appetit! 

SNACK-ATTACK: SAFRAN-POPCORN

Der Snack-Trend mit besonderer Note

Im Kino ist der gepoppte Mais ohnehin unverzichtbar, seit ein-zwei Jahren knallt es aber auch öfter in den deutschen Küchen. Popcorn ist der neue Snack-Trend! Liegt es an den vielen Geschmacksvarianten, am fehlenden Gluten oder am charmanten Geräusch in der Pfanne? Wir wissen es auch nicht so genau. Auch die Frage ob süß oder salzig spaltet das Conflictfood Team. Bei dieser Frage hat sich vermutlich schon so manches Paar beim Kinobesuch verkracht.

Und du: Bist du Team Salz oder Team Zucker?

Für beide Varianten gilt: Frisch gepoppt ist schon mal die halbe Miete. Und mit Safran, der Königin der Gewürze, wird jeder Puffmais zur Hammer-Snack-Attack!

Zutaten für 2 Portionen

Eine Handvoll Popcorn-Mais
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL Olivenöl oder Butter
2 TL Puderzucker oder 1 TL Salz
0,1 Gramm Safran, fein gemörsert oder klitzeklein gehackt
1 großer Topf mit passendem Deckel, auch ein Wok eignet sich gut

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Anleitung

Die Maiskörner gut mit dem Sonnenblumenöl vermischen, flach und gleichmäßig auf dem Boden eines großen Topfes verteilen. Eine Schicht Körner genügt! Rechtzeitig den Deckel drauf, denn gleich geht es los: Ping! Peng! Popp!

Bewege den Topf gut durch, bis das Poppen langsam nachlässt und aufgehört hat. Nun hebe flink den Deckel auf und gib alle Gewürze und Öl/Butter dazu. Drücke den Decken wieder drauf und schüttle und wackle mit dem Topf, bis du das Gefühl hast, dass jedes gepuffte Korn mit der Gewürzmischung ordentlich eingekleidet wurde.

Hebe nun die herrlich goldfarbenen Popcorn aus dem Topf in eine Schüssel. Sortiere eventuell nicht aufgeplatzte Maiskörner aus, diese sammeln sich alle am Boden deines Topfes. Fertig ist deine Snack-Attack! 

Das Conflictfood-Team wünscht dir Guten Appetit!

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Masala Chai – der würzige Seelentröster

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© Mrs. T

Tee ist nicht gleich Tee. Das wunderbare Getränk gibt es in so vielen verschiedenen Variationen, da wird man das Teetrinken niemals leid. Heute begeben wir uns auf die Reise nach Indien und zeigen dir, wie dort seit Jahrhunderten Tee getrunken wird. Der indische Gewürztee Masala Chai belebt nicht nur deine Sinne, sondern hat dank der vielen Gewürze für deinen ganzen Körper eine wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung. Ein einheitliches Rezept gibt es nicht, nahezu jede Familie in Indien hat ihre eigene Variante, die seit Generationen weitergegeben wird, auch wenn die Grundzutaten immer gleichbleiben: Schwarzer Tee und zahlreiche Gewürze wie Kardamom, Nelken und Ingwer. Wichtig für den perfekten Masala Chai ist ein kräftiger Schwarztee, wie unser Golden Shan. Auch super für den Chai geeignet ist unser Ingwer, da er eine besondere Schärfe hat und sich leicht dosieren lässt. Unsere liebste Teefreundin Mrs. T hat uns ihr traditionsreiches Geheimrezept verraten. Probiere es doch gleich mal aus und tu deinem Körper etwas Gutes!

Zutaten

500 g Wasser
5 g loser, kräftiger Schwarztee, z.B. Conflictfood Golden Shan
1-2 g Kardamomsaat, zerstoßen
2 g getrockneter Ingwer, z.B. Conflictfood Ingwer
4 Nelken
6 Pfefferkörner, schwarz
1 Lorbeerblatt
200 g Milch
Ahornsirup oder Zucker nach Geschmack

optional:
1 Stange Zimt
Milchschaum

Anleitung

Wasser im Topf aufkochen, Tee und Gewürze (optional auch Zimtstange) zugeben und bei kleiner Flamme 5 Minuten köcheln lassen. Wer richtigen Zucker verwendet, sollte diesen jetzt dazugeben. Nun die Milch und den Ahornsirup zugeben. Abschmecken, ob es süß genug ist und anschließend noch einmal aufkochen. Durch ein Sieb in die Becher füllen und nach Wunsch noch mit etwas Milchschaum toppen. Dann langsam und genüsslich schlürfen.

Wusstest du, dass du mit unserem Friedenspäckchen Ingwer eine virtuelle Reise nach Myanmar machen kannst? Erfahre mehr dazu hier

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BURMESISCHER MILCHTEE

Ein Verwandter des indischen Chai

Ob zwischen den Häuserschluchten im quirligen Yangon oder im Schatten eines tausendjährigen Tempels im malerischen Bagan – überall in Myanmar wird von morgens bis abends das Nationalgetränk getrunken – Lah Phet Yay, der burmesische Milchtee.

Burmesischer Milchtee ist ein Verwandter des indischen Chai. Er besteht aus sehr starkem, schwarzen Tee und gezuckerter Kondensmilch. Und zählt zu den beliebtesten Getränken in Myanmar. Mit diesem Rezept, kannst du den Geschmack zu dir nach Hause bringen!

Zutaten für 2 Tassen

  • 2 TL Conflictfood Schwarztee (wir empfehlen Red Amber)
  • 2 EL gezuckerte vietnamesische Kondensmilch
  • 2 EL Kaffeesahne

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Anleitung

Bringe 2 Tassen Wasser in einem Topf zum Kochen. Gib anschließend 2 TL Conflictfood Schwarztee hinzu und lasse alles 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln. Gieße anschließend den Tee mit einem Sieb ab.
Nimm dann den Topf vom Herd und füge 2 EL gezuckerte Kondensmilch sowie 2 EL Kaffeesahne hinzu und rühre gut um.

Am besten gießt du jetzt noch in einen zweiten Topf aus etwa 50cm Höhe, sodass der Tee schäumt und Luft bekommt.

Zum Schluss kannst du den Tee noch abschmecken.

Das Conflictfood-Team wünscht dir Guten Appetit!

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SAFRAN SCHMAND ZUM RÄUCHERLACHS

Safran Schmand zum Räucherlachs

Berlin ist ein bunter Mix von möglichen Kulturen, Menschen und Geschichten – auch kulinarisch. Die leckersten Gerichte entstehen, wenn man das beste dieser Kulturen auf einem Teller clever zusammenbringt. 

Der afghanische Safran hat den aus Schweden stammenden Küchenchef Björn Persson zu einem einfachen aber raffinierten Rezept inspiriert: Safranschmand zum Räucherlachs.

Das Marktlokal im Herzen von Kreuzberg, gleich an der Markthalle Neun. Es ist eine echte Berliner Wirtshausikone mit bunter Vergangenheit. Küchenchef Björn und das junge Team um Niklas Krasenbrink führen den Laden in eine frische Gastro-Zukunft. Ehrlich und unprätentiös spannen sie eine kulinarische Brücke von Schweden nach Berlin.

Zutaten

0,2 g Safran
20 ml Wasser/Wodka
200 g Schmand

Anleitung

Den Safran entweder in das Wasser oder den Wodka geben und für mindestens 3 Stunden ziehen lassen. Damit die Safranfäden Zeit haben, ihr Aroma und ihre Farbkraft an die Flüssigkeit abzugeben.
Anschließend das Safrangemisch unter den Schmand rühren. Nun hat der fertige Safran Schmand ein herrliches Aroma und eine tolle gelbe Farbe. Anschließend die Creme servieren und genießen.

Unser Tipp: Der Safranschmand passt super als Dip zu diversen Fischgerichten. Und die Fleischliebhaber*innen unter euch wird es freuen zu hören, dass der verfeinerte Schmand auch ein perfekter Begleiter von gegrilltem Fleisch ist. Er ist auch ideal zu gebratenem Gemüse oder veganen Bratlingen.


Es gibt natürlich noch zig Möglichkeiten Safran mit anderen Köstlichkeiten zu kombinieren. Weitere Rezepte gibt es hier.  Was ist deine Lieblingskombination mit Safran?

Das Marktlokal und Conflictfood wünschen “Smaklig måltid”!

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Mmmh – Nobelhart & Schmutzig kreiert ein Safranrisotto für uns!

(c) Nobelhart & Schmutzig, Billy Wagner KG

Hausgemachtes by Nobelhart & Schmutzig

Mit unseren Freunden vom wunderbaren Restaurant Nobelhart & Schmutzig teilen wir nicht nur die Liebe zu Qualität, gutem Handwerk und die Vielfalt und Lebendigkeit des Geschmacks der Stadt Berlin. Wir teilen uns auch die Meinung, dass Essen immer ein politischer Akt ist. Denn Politik wird auch mit dem Einkaufszettel gemacht.

Billy Wagner, ist ein Vollblut-Gastronom und gemeinsam mit Chefkoch Micha Schäfer das Führungsduo im legendären Sternerestaurant Nobelhart & Schmutzig in Berlin. Im Februar 2015 haben sie sich zum politischsten Restaurant Deutschlands entwickelt. “Brutal lokal” war damals wie heute ihr Motto, um die LebensmittelproduzentInnen im Berliner Umland in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken. 

Denn die Produktion unserer Lebensmittel beeinflusst den Umgang mit Ressourcen und damit die Zukunft unseres Planeten. Daher betrachtet sich die Restaurant nicht allein als ein Team aus  KöchInnen und KellnerInnen, sondern auch als AktivistInnen für bessere Lebensmittel. Damit verbunden sind zahlreiche Aspekte. Sie möchten die Erfahrungen, die sie als Restaurant gemacht haben, in den Alltag der Menschen herunter brechen. 

Dazu zählen alle kulinarischen Player die mit Lebensmitteln zu tun haben: Von der normalen Privatperson, LebensmittelproduzentInnen, KöchInnen, HändlerInnen, Restaurants, Kantinen, Kindergärten – eben allen, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen und deshalb etwas verändern möchten. Die Motivation des Einzelnen kann dabei so unterschiedlich wie Tag und Nacht und dennoch gut und richtig sein. Für den einen ist es eine Frage des guten Geschmacks, für den anderen können politische Motive eine Rolle spielen.

Mit Corona änderte sich vieles, aber nicht ihre Werte. Deshalb bieten sie mittlerweile zusätzlich zum Besuch in ihrem Speiselokal auch die Möglichkeit an, sich etwas Nobelhart & Schmutzig in dein Zuhause zu holen. Ihr Online-Shop hausgemachtes.berlin ist ebenso brutal lokal und kompromisslos gut. Hier findest du nicht nur Gutes zum Verfeinern deiner Hausmannskost aus den besten Berliner Küchen, sondern auch sorgsam ausgewählte Geschenke, Rezepte und Handwerksartikel, wie auch der Conflictfood Safran aus Afghanistan. 

Ein Besuch ist bei Nobelhart & Schmutzig immer ein ganz besonderes Ereignis. Und zwar nicht nur kulinarisch. Egal, ob im Restaurant vor Ort oder in ihrem Online-Shop. 

Denn die Arbeit der LebensmittelproduzentInnen stellt fürs Team von Nobelhart & Schmutzig – und auch uns  von Conflictfood- eine neue Wertigkeit dar und wirkt identitätsstiftend, nicht nur für die ProduzentInnen, sondern durch die gesamte Produktionskette bis an deinen Tisch. 

Zum 5-Jahres-Jubiläum von Conflictfood haben unsere Freunde von  Nobelhart & Schmutzig  extra ein exquisites Rezept zusammengestellt – Safranrisotto mit jungem Fenchel.

Zutaten für 2 Portionen

2 Schalotten
1 kleiner Fenchel
150 g Risottoreis
100 ml Weißwein
2 EL Rauchbutter
50 g geriebenen Pecorino oder Parmesan
Conflictfood Safran
Wasser oder Gemüsebrühe
Salz

(c) Conflictfood

Anleitung

Risottoreis braucht 15 Minuten zum kochen – wenn man das weiß, kann nicht mehr besonders viel schiefgehen. Wichtig ist vor allem, dass das Risotto sofort serviert wird, denn ansonsten geht die schöne Konsistenz, von welcher das Gericht lebt, verloren.

Hobel den Fenchel dünn auf.

Einen kleinen Schluck des Weißweins in einem separaten Topf kurz aufkochen, dann den Safran dazugeben – in der warmen Flüssigkeit hat der Safran Zeit, seine Farbe und seinen Geschmack zu entfalten.

Würfel die Schalotten fein und erhitzen die Rauchbutter in einem Topf bei mittlerer Hitze.  Die Schalottenwürfel werden nun glasig angeschwitzt, dann wandert der Reis mit in den Topf. Weder Reis noch Schalotten sollten Farbe bekommen.

Nach einer Minute mit der Hälfte des Weißweins ablöschen, die Temperatur des Herdes eventuell anpassen – das Risotto sollte nur leicht köcheln. Ist die erste Hälfte Weißwein im Topf, einen Timer auf 15 Minuten stellen. Jetzt kann auch schon einmal gesalzen werden – am besten nicht zu stark, denn der Käse wird später auch noch eine gute Portion Salzigkeit mit ins Gericht bringen.

Sobald der Reis die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen hat, den restlichen Wein dazugeben. Nun unter ständigem Rühren diesen Vorgang mit Wasser oder Gemüsebrühe wiederholen, bis die 15 Minuten um sind.

Jetzt ein paar dünne Fäden Safran, den gehobelten Fenchel und den Käse mit in den Topf geben und unterheben. Eventuell nachsalzen und sofort servieren.

Tipp: Traditionell wird Risotto auf einem flachen Teller serviert, so sieht man auch direkt, ob die Konsistenz richtig ist. Das Risotto sollte niemals auf dem Teller einen Turm bilden, sondern leicht zerfließen.

Saisonale Alternative: Wenns gerade keinen Fenchel gibt, schmeckt das Ganze natürlich auch mit anderem Gemüse, zum Beispiel dünn gehobelten Karotten, Spinat, Kohlrabi oder dünnen Selleriescheiben.

Bist du experimentierfreudig? Dann probiere auch zwei weitere Risotto-Rezepte aus!

Der italienische Klassiker: Risotto Milanese
Eine raffinierte Variante mit Freekeh: Freesotto    

Das Conflictfood-Team wünscht dir Guten Appetit!

(c) Nobelhart & Schmutzig, Billy Wagner KG

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TABOULÉ MIT FREEKEH

Wer kennt es nicht? Man kommt müde und erschöpft von der Arbeit nach Hause, der Heißhunger raubt einem den letzten Nerv und die Lust für’s Kochen will sich so gar nicht einstellen. Da haben wir was für euch! Warum nicht einfach am Vortag entspannt einen köstlichen Freekeh Taboulé Salat zubereiten, der sich gut aufbewahren lässt und beispielsweise auch noch am nächsten Tag in der Mittagspause genossen werden kann.

Zutaten für 4 Portionen

250 g Freekeh
1 Salatgurke
2 Tomaten
1 rote Paprika
2 Schalotten
1 großen Bund frische, glatte Petersilie
1 Bund frische Minze
2 TL Olivenöl
1 Zitrone
Salz & frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitungszeit: 30 Minuten

Anleitung

Das Freekeh in Wasser mit einer Prise Salz im Topf zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und weitere 30 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und das restliche Wasser abgießen. Jetzt geht es ans Gemüse schnippeln: Gurke, Tomaten, Paprika und Schalotten in kleine Würfel schneiden sowie Petersilie und Minze sehr fein hacken. Anschließend alle Zutaten in einer großen Schale mit dem Freekeh vermengen. Den Salat mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig zum Genießen!

Tipp: Der Salat lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und kann also am Vortag zubereitet werden. Dadurch entfalten sich die Aromen noch besser!

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SAFRANLIMONADE – HOL DIR DEN SOMMER ZURÜCK INS GLAS

If life gives you lemons you make saffron-lemonade!

Safran in Limonade? Definitiv ja!! Mit dem sehr einfachen und doch genialen Rezept haben wir in unserem Büro einen echten Sommerhit gelandet! Der Sirup ist schnell zubereitet, lässt sich – je nach Geschmack – mal mit stillem Wasser oder mal mit Sprudelwasser aufspritzen.

Der indisch inspirierte Drink ist blumig-süß, mit einer zitronigen Säure und gleichzeitig rundet der erdige Safran den Geschmack harmonisch ab. Und weil das Auge ja bekanntlich mitisst – oder in diesem Fall mit trinkt, sorgt Conflictfood Safran für eine einzigartig sonnig-goldene Farbe. So holst du dir den Sommer zurück ins Glas!

Zutaten für 0,5 Liter Sirup

200 g Zucker
200 ml Wasser
Saft von 5-6 Zitronen oder 100 ml Zitronensaft
0,2 g Conflictfood Safranfäden
1 EL Kardamom, gemahlen
1 Prise Salz
eine wiederverschließbare Flasche
Ergibt 1/2 Liter Limonadensirup für ca. 4-5 Liter Limonade

Dauer: ca. 20 Minuten

Anleitung

Gib das Wasser in einen großen Topf und füge die Safranfäden dazu. Diese geben nach und nach ihr Aroma und ihre Farbe ab. Erwärme den Topf langsam auf kleiner Flamme und rühre den Zucker unter. Rühre so lange bis sich der Zucker vollkommen aufgelöst hat. 

Nun darf der Kardamom nicht fehlen: Langsam in das in das Safranwasser hinein streuen. Lasse es einmal kurz aufsimmern und nimm dann den Topf von der Flamme.

Jetzt brauchen wir den Saft von 5-6 Zitronen. Aufschneiden, auspressen – fertig! Solltest du es eilig haben oder ist dir dieser Arbeitsschritt zu mühsam, kannst du den Zitronensaft auch kaufen. Den Saft der Zitronen rühren wir in den mittlerweile erkalteten Safrantrunk ein, geben eine Prise Salz dazu – et voilá – unser Limonadensirup ist fertig!

Fülle den Sirup nun in eine schöne, wiederverschließbare Glasflasche und stelle den Sirup kalt. Im Kühlschrank bleibt er dir bestimmt 2 Wochen frisch. Je nach Lust und Laune kannst du den Safranlimonadensirup nun mit stillem Wasser, mit Soda oder auch mit einem Schuss Sekt servieren.

Das Team von Conflictfood sagt ‚Prost‘!

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WIR KOCHEN SAFRAN-RISOTTO

Lass uns Safranrisotto kochen!

Safran ist wohl eines der wertvollsten und seltensten Gewürze, die wir kennen und nicht jede/r weiß, wie man die Königin der Gewürze richtig verwendet.

Das lässt sich ändern! Lade dir ein paar Freunde ein und koche den italienischen Gourmet-Klassiker, ein Safranrisotto. Schnapp dir einen Kochlöffel und leg los! Wir garantieren dir, deine Gäste und du, ihr werdet begeistert sein!

Zutaten für 3-4 Portionen

200 g Risottoreis
1 Glas Weißwein (Traubensaft und ein Spritzer Zitrone)
2 Schalotten
0,2 g Conflictfood Safran
400 ml Gemüsebrühe
60 g frisch geriebener Parmesan
2 Thymianzweige
2 Lorbeerblätter
+ frisch gemahlener Pfeffer,  Olivenöl, Salz

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten2

Anleitung

Das schöne Wort Safran stammt übrigens vom arabischen صفار  [saˈfaːr], das bedeutet  ‘das Gelbe’. Damit ist auch schon erklärt, wieso das Safran-Risotto später diese schöne gold-gelbe Farbe haben wird. Aber nun zum eigentlichen Rezept: 
Gib zunächst 0,2 Gramm Safranfäden in ein Gefäß, füge einen Schuss heißes Wasser dazu und stelle es an die Seite. Somit haben die roten Fäden Zeit, ihr volles Aroma und ihre tief-gelbe Farbe abzugeben.

Schneide zunächst die Schalotten in kleine Stücke. 

Währenddessen kannst du bereits einen Gemüsefond ansetzen und vor sich hinköchelnd lassen. Dieser ist entweder selbst gemacht, mit Wurzelgemüse, Lauch und Gewürzen oder du verwendest fertigen Fond, je nachdem wie sehr du deine Gäste beeindrucken möchtest. 

Schwitze in einem zweiten Topf die fein gehackten Schalotten in Olivenöl an. Spare nicht mit dem Öl, das Risotto ist ja schließlich ein italienisches Gericht! Gib den Reis dazu und lösche alles mit einem Glas Wein ab. Füge zwei Lorbeerblätter und Thymian hinzu und rühre für 2-3 Minuten um. 
Gieße anschließend den Fond nach und nach unter ständigem Rühren in den Reis. Immer sobald der Reis die Feuchtigkeit aufgenommen hat, kippst du eine Tasse Fond nach. Das dauert insgesamt zirka 15 Minuten.

Kurz vor Ende des Garvorganges wird es spannend: nimm nun das Gefäß mit dem Safran und rühre diesen langsam unter den Reis. Nach und nach wird die weiße Reismasse goldgelb und deine ganze Küche duftet nach Safran! Safran hat ein wunderbar rauchiges, erdiges Aroma – herb wie Tabak, leicht bitter, aber gleichzeitig mollig und vollmundig. Ein Geschmack, der nicht leicht zu beschreiben ist, aber wenn man die Königin der Gewürze einmal auf der Zunge hatte, bleibt sie unvergessen.

Jetzt fügst du noch den geriebenen Parmesan und einen Schuss Olivenöl hinzu und schmeckst das ganze Gericht mit Salz und Pfeffer ab. Zum Schluss ist noch mal Feingefühl gefragt: Je nach Konsistenz gießt du einen Schuss Brühe dazu oder du lässt das Risotto noch eine Minute eindicken. 

 

Serviere das Risotto auf flachen, weißen Tellern, damit die fantastische Farbe so richtig zur Geltung kommt. Wenn du noch etwas Grünes im Haus hast, garniere die Teller mit Rosmarin, Schnittlauch oder dergleichen.

Das Conflictfood-Team wünscht dir ‘Guten Appetit’!

Bist du experimentierfreudig? Dann probiere eines unserer weitere Risotto-Rezepte aus!
Eine Kreation von Nobelhart & Schmutzig: Safran-Fenchel-Risotto

Eine raffinierte Variante mit Freekeh: Freesotto

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FREEKEH-SUPPE – HERZWÄRMEND UND GESCHMACKVOLL

Was für ein Eiszapfenwetter!!! Wir kennen aber das perfekte Rezept für solche Tage: Eine herzerwärmende Freekeh-Suppe. Die Suppe ist reich an Geschmack, Wärme und vielen verschiedenen Gewürzen! Um heute Abend schön warm zu bleiben, musst du nur diese Schritte befolgen:

Zutaten

3 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 rote Paprikaschote
1 große Tomate
200g Freekeh
½ Strauß Petersilie
½ Bund Pfefferminze
1 Zimtstange oder 1 Teelöffel Zimt
1 Teelöffel Kurkuma
Eine Prise Muskat
2 Esslöffel Apfelessig
2 Esslöffel Agavendicksaft
1 Esslöffel Salz
1 Liter Wasser
2 Esslöffel Rapsöl

Anleitung

Erhitze 2 Esslöffel Rapsöl in einem Kochtopf. Währenddessen zerkleinerst du die Knoblauchzehen, indem du sie mit der Seite deines Messers zerdrückst – so treten die ätherischen Öle besser aus. Die Knoblauchzehen werden kurz im Rapsöl angebraten, bevor fein geschnittene Zwiebeln dazu kommen. Sobald die Zwiebeln weich sind, gibst du noch etwas Pfeffer, Tomate und den Mix aus fein geschnittener Petersilie und Minze hinzu.

Zu dieser Mischung gibst du nach und nach das Freekeh hinein. Das Freekeh solltest du vorher einmal grob durchspülen und auf eine helle Oberfläche schütten. Manchmal enthält es kleine Steinchen, die während der Ernte und der Produktion nicht zu vermeiden sind. Bevor man also das Kochen mit Freekeh beginnt, kurz einmal genau hinschauen!

Als nächstes kommen Zimt, Kurkuma und Muskat zu dem Freekeh und dem gebratenen Gemüse. Das Ganze muss nun ordentlich verrührt werden, bis das Gemüse und das Freekeh das Aroma in sich aufgenommen haben. Lass es dafür ein paar Minuten ruhig stehen.

Jetzt geht es an die Flüssigkeit für unsere Suppe. Zu unserem Mix kommen also Apfelessig, Salz und Agavendicksaft hinzu. Um das ganze zu versüßen, kannst du auch noch etwas Zucker oder regionalen Honig dazugeben. Gib zum Schluss noch etwa 1 Liter Wasser in den Kochtopf. Dieses lässt du aufkochen und bei niedriger Temperatur weitere 15 Minuten köcheln, wenn du bereits gemahlenen Freekeh verwendest. Falls nicht, lass es etwa 30-40 Minuten köcheln.

Und fertig ist deine köstliche Freekeh Suppe! Genieß diese geschmacksintensive Suppe mit ihren besonderen Gewürzen! Weitere leckere Freekeh-Rezepte findest du hier auf dem Blog oder in unserem gratis Freekeh-KochbuchViel Spaß beim Nachkochen!

Das Conflictfood Team wünscht dir Guten Appetit!

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SAFRAN-ORANGEN-HUMMUS – BRING DIE SONNE AUF DEINEN TELLER!

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Keine Lust auf Herbst? Dann bring die Sonne auf deinen Teller zurück!

Nach dem du unser super einfaches Hummus-Rezept ausprobiert hast, willst du garantiert deinen Hummus nur noch selber machen – das spart nicht nur Geld, sondern du kannst dadurch auch jegliche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker vermeiden!

Hummus ist eine orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen, Sesammus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch und Kreuzkümmel. Dieses Grundrezept kannst du nach Lust und Laune ganz nach deinem persönlichen Geschmack anpassen – unsere Variante überzeugt mit einem fruchtig-süßen Safran-Geschmack und passt hervorragend zu frischem Fladenbrot, Falafel oder als Dip zu frischem Gemüse!

Zutaten für 4 Portionen

250g Kichererbsen (z.B. aus dem Glas oder 50g getrocknete)
3 EL Tahina (Sesammus)
1-2 Knoblauchzehen
0,1 g Conflictfood Safran
100 ml frisch gepresster Orangensaft
etwas Zitronensaft
Kreuzkümmel (optional)
Olivenöl (optional)
Salz und Pfeffer
Paprikapulver (zum dekorieren)

Zubereitungszeit: ca. 20-25 min

Anleitung

Falls du getrocknete Kichererbsen verwendest, musst du diese mindestens 12h einweichen, dies machst du am besten über Nacht. Danach lässt du die eingeweichten und abgespülten Kichererbsen in frischem Wasser ca. 1,5 bis 2 Stunden köcheln und gießt sie danach durch ein Sieb. Wenn du nicht so viel Zeit zur Hand hast, kannst du als Alternative auch fertige Kichererbsen aus dem Glas verwenden.

Erhitze in einer kleinen Pfanne 100ml frischen Orangensaft und gib eine Prise Conflictfood Safran dazu. Die Mischung lässt du so lange köcheln, bis sich die Flüssigkeit um die Hälfte reduziert hat. Das ganze lässt du nun abkühlen. Wenn du dir einen intensiveren Safran Geschmack wünschst, kannst du die Safranfäden erst etwas später zum Orangensaft geben und weniger lang köcheln, so gibt der Safran etwas weniger Farbe ab, jedoch bleibt das Safranaroma besser erhalten.

Wenn deine Safran-Orangen-Mischung abgekühlt ist, kannst du alle Zutaten zu einer cremigen Masse pürieren. Zum Schluss den Hummus mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben mit Kümmel abschmecken. Kleiner Tipp: Mit Paprikapulver und Olivenöl kannst du deinen Hummus vor dem Servieren schön dekorieren. Besonders gut schmeckt der Hummus zu frischem Fladenbrot und Oliven – wir sind begeistert!

Das Conflictfood-Team wünscht dir Guten Appetit!

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MÖHRENSUPPE MIT INGWER FÜR KALTE TAGE

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Die kalte Jahreszeit ist da und das heißt Suppenzeit. Wir haben für dich einen Klassiker, der im Handumdrehen zubereitet ist. Möhren Ingwer Suppe schmeckt nicht nur ausgezeichnet und wärmt von innen, sie ist auch ein optimaler Booster fürs Immunsystem. Möhren liefern zahlreiche Nährstoffe und die heilende Ingwerknolle stärkt die Abwehrkräfte. Obendrein geben unsere getrockneten Ingwerwürfel der Suppe eine angenehme Schärfe und Würze. 

Zutaten für 5-6 Portionen

1 kg Möhren
4 gestrichene TL getrockneter Conflictfood Ingwer 
1 Zwiebel 
1 Zitrone
1 Liter Gemüsebrühe
150 ml Kokosmilch 
20 g Butter
2 gestrichene TL Currypulver Salz
Pfeffer

Zeit: 30 Minuten

Anleitung

Schäle die Möhren und schneide sie in grobe Scheiben. Schneide anschließend die Zwiebeln klein und dünste sie gemeinsam mit den getrockneten Ingwerwürfeln für ein paar Minuten in Butter an, so dass der Ingwer sein volles Aroma entfalten kann. Gebe nun die Möhren und das Currypulver hinzu. Lösche nach ein paar Minuten die Zutaten mit der Gemüsebrühe und Kokosmilch ab und lasse alles für etwa 20 Minuten kochen. Wenn die Möhren weich gekocht sind, die Suppe pürieren und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken. 

Wusstest du, dass du mit unserer Friedenspäckchen Ingwer eine virtuelle Reise nach Myanmar machen kannst? Erfahre mehr dazu hier

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INGWER – DIE WOHLSCHMECKENDE HEILKNOLLE

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Getrockneter Ingwer ist ein wahrer Allrounder in vielen Küchen der Welt. Die feinen Würfel sind kinderleicht zu dosieren und lange haltbar. Der Ingwer verleiht vielen Gerichten, von einer Kürbissuppe bis hin zu einem Ingwer-Cheesecake, eine ganz besondere, feurig-süße Note. Aber auch im beliebten und wärmenden Ingwer-Tee macht er sich ganz besonders gut.
Wir zeigen dir unsere drei liebsten Varianten, die du mit Conflictfood-Ingwer in nur wenigen Minuten zubereiten kannst. 

© GIZ   

INGWER ZITRONEN TEE

Zutaten für 1 Tasse

2 TL Conflictfood-Ingwer
1 TL Süßungsmittel deiner Wahl – wir haben Honig genommen
Saft einer halben Zitrone
kochendes Wasser

Anleitung

Zwei Teelöffel von dem getrockneten Ingwer in ein Teesieb geben. In einer Tasse mit kochendem Wasser aufgießen.

Eine halbe Zitrone auspressen.  

Nach 4-8 Minuten Ziehzeit das Teesieb aus der Tasse nehmen. Zitronensaft und einen Teelöffel Honig dazugeben, alles gut verrühren und genießen! Alternativ kannst du noch einen Zweig Rosmarin oder ein Blatt Minze in deine Tasse geben, um deinen Tee zusätzlich aufzupeppen.

INGWER GRÜNTEE

Zutaten für 1 Tasse

1 TL Conflictfood-Ingwer
1 TL Conflictfood Grüntee “Silver Shan”
kochendes Wasser

Anleitung

Einen Teelöffel getrockneten Ingwer und einen Teelöffel Grüntee “Silver Shan” in ein Teesieb geben. In einer Tasse mit kochendem Wasser aufgießen.

Lass diese Variante nicht zu lange ziehen, denn sonst wird der Grüntee stark und eventuell bitter. Für uns sind 5 Minuten die perfekte Ziehzeit. Nimm das Sieb aus der Tasse und lass dich von der grandiose Kombination aus Ingwer und Grüntee überraschen!

INGWER-IMMUNBOOSTER

Zutaten für 1 Tasse

1 TL Conflictfood-Ingwer
0,5 TL frisch gemahlenen/gemörserter Pfeffer
kochendes Wasser

Anleitung

Ingwertee ist in jeder Variante belebend und gesund. Mit der Zugabe von Pfeffer wird er aber zum echten Immunbooster!

Den Pfeffer im Mörser grob zerstoßen oder mit der Mühle grob mahlen. Einen halben Teelöffel gemeinsam mit einem Teelöffel getrocknetem Ingwer in ein Teesieb geben. In einer Tasse mit kochendem Wasser aufgießen.

Nach 4-8 Minuten Ziehzeit das Sieb aus der Tasse nehmen. Alternativ noch einen Löffel Honig unterrühren und dann genüsslich das Immunsystem stärken. 

Dieses Rezept klingt vielleicht etwas verrückt aber es ist köstlich und wirkt Wunder – probier’s aus!

© GIZ   

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VINAIGRETTE MIT SCHWARZTEE UND ORANGEN

Ein Beitrag von unserer Gastautorin Selina Reusser

Wieso abwarten und Tee trinken, wenn du ihn auch essen kannst?

Wasser kochen, Teeblätter zugeben, ziehen lassen – Tee kochen kann jeder, aber wusstest du, dass du aus deinem Conflictfood Bio-Schwarztee auch eine würzige Vinaigrette herstellen kannst? Die einfache und schnelle Zubereitung der Vinaigrette macht eure Salate zu einem fruchtig-würzigen Geschmackserlebnis und zeigt dir, wie vielfältig die Verwendung von Tee sein kann!

Natürlich haben wir die Vinaigrette bereits für dich vorgekostet und wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten für 4-6 Portionen

2 TL Conflictfood Bio-Schwarztee ‘Golden Shan’
50ml Wasser
5 EL Olivenöl
2 Schalotten
1 Knoblauchzehe (optional)
Saft einer Orange
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer
Honig oder Agavendicksaft (optional)
Salat deiner Wahl (optional mit Cherrytomaten)
Salatkräuter zum dekorieren (optional)

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Anleitung:

Zuerst kochst du 50 ml Wasser auf, lässt deinen Conflictfood Schwarztee ‘Golden Shan’ in einem Sieb oder in einem Beutel etwa 10 Minuten ziehen und danach abkühlen. Du kannst deinen Tee auch einen Tag früher zubereiten, damit er über Nacht abkühlen kann.

Währenddessen presst du die Orange und die Zitrone aus und stellst den Saft zur Seite. Anschließend schneidest du die Schalotten in sehr feine Würfel. Falls du Knoblauch magst, kannst du optional eine Zehe zur Vinaigrette geben.

Den abgekühlten Tee mischst du nun mit dem Orangensaft und schmeckst das Gemisch mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und optional Honig und Salatkräutern ab. Zum Schluss gibst du die Schalotten und den Knoblauch dazu – fertig ist die Vinaigrette!

Das Conflictfood Team wünscht dir Guten Appetit!